Verdunklung als Prinzip: Geheimdienste und rechter Terror | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Verdunklung als Prinzip: Geheimdienste und rechter Terror

von Martina Renner und Sebastian Wehrhahn

Fünf Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU sind dessen Hintergründe noch immer nicht aufgeklärt – trotz zahlreicher parlamentarischer Untersuchungsausschüsse, die genau zu diesem Zweck in Bund und Ländern eingerichtet wurden. Doch ihre Arbeit wird ausgerechnet durch jene Behörden blockiert, die eigentlich selbst zentral an der Aufarbeitung des rechten Terrors mitarbeiten sollten: Verfassungsschutz und Bundesanwaltschaft. Immer wieder haben Mitarbeiter dieser Behörden relevante Akten zu Geheimdienstspitzeln im Umfeld des NSU vernichtet oder zurückgehalten.[1]

(aus: »Blätter« 1/2017, Seite 25-28)
Themen: Rechtsradikalismus, Geschichte und Innere Sicherheit

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