Auf dem Weg zum Wirtschaftsimperium: Chinas neue Seidenstraße | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Chinesische Moderne

Auf dem Weg zum Wirtschaftsimperium: Chinas neue Seidenstraße

von Uwe Hoering

Vor zwanzig Jahren entwarf der einflussreiche US-amerikanische Politikwissenschaftler Zbigniew Brzeziński die Vision einer „Transeurasischen Sicherheitsarchitektur“ entlang einer neuen Seidenstraße aus Pipeline- und Handelsrouten, Wirtschaftsniederlassungen, Militärbasen und prowestlich regierten Ländern. Sie sollte weite Teile Asiens mit einer ausgedehnten Europäischen Union und einer expandierenden Nato verbinden – unter Ausschluss Russlands. Auch China könnte, so die Vorstellung Brzezińskis, irgendwann einmal in diese Struktur integriert werden.[1] Es blieb bekanntermaßen bei der Vision.

(aus: »Blätter« 10/2017, Seite 91-100)
Themen: Asien, Globalisierung und Wirtschaft

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