Der geheime Blick des Kindes | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Der geheime Blick des Kindes

von Katharina Granzin

Die Lebensgeschichte des Aharon Appelfeld, der am 4. Januar dieses Jahres im Alter von fast 86 Jahren in Jerusalem starb, grenzt ans Phantastische: Unter kaum vorstellbaren Bedingungen entkam der 1932 in Czernowitz in der Bukowina, der heutigen Ukraine, geborene Erwin Appelfeld dem Holocaust. Mit vierzehn Jahren erreichte er allein Palästina. Dort wurde er zu Aharon – und im Laufe der Jahre zu einem der bedeutendsten Schriftsteller hebräischer Sprache. Er sei damals am Leben geblieben, weil „ich irgendwo glaubte, dass meine Mutter kommen wird und mich abholt“, sagte er einmal.

(aus: »Blätter« 2/2018, Seite 121-123)
Themen: Nationalsozialismus, Antisemitismus und Geschichte

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