Das Elend der SPD und der Mythos vom ohnmächtigen Nationalstaat | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Das Elend der SPD und der Mythos vom ohnmächtigen Nationalstaat

von Dierk Hirschel

Die SPD versucht den Neustart. Und in der Tat: Die Nachkommen August Bebels müssen sich inhaltlich erneuern, unabhängig davon, ob sie der Großen Koalition ihr Ja-Wort geben oder nicht.

Einen inhaltlichen Neuanfang braucht es vor allem in der Wirtschaftspolitik. In diesem, wenn auch noch kurzen, Jahrtausend führte die Partei Kautskys, Bernsteins, Hilferdings und Schillers keine einzige ernstzunehmende wirtschaftspolitische Debatte. Zuletzt diskutierten die Genossen auf dem Weg zum Berliner Programm von 1989 darüber, was sie unter sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik verstehen. Seither herrscht Schweigen.

(aus: »Blätter« 3/2018, Seite 97-102)
Themen: Globalisierung, Demokratie und Parteien

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