Ausgabe Juli 2007

Zapatero im Zangengriff

De facto war der Friedensprozess im Baskenland schon mit dem Bombenanschlag der ETA auf den Madrider Flughafen am 30. Dezember 2006 zu Ende, jetzt bekamen es die Spanier noch einmal schriftlich: Gut eine Woche nach den Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien und fünf Monate nach der tödlichen Bombe verkündete die ETA das offizielle Ende der seit März 2006 geltenden Waffenruhe und erklärte, den Kampf „an allen Fronten“ wieder aufnehmen zu wollen. Damit ist der bislang ambitionierteste Versuch gescheitert, den ältesten bewaffneten Konflikt in Europa zu beenden und die baskische Frage politisch zu lösen. Für den sozialistischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero bedeutet dies eine bittere Niederlage. Er hatte mehr im Baskenland schon mit dem Bombenanschlag der ETA auf den Madrider Flughafen am 30. Dezember 2006 zu Ende, jetzt bekamen es die Spanier noch einmal schriftlich: Gut eine Woche nach den Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien und fünf Monate nach der tödlichen Bombe verkündete die ETA das offizielle Ende der seit März 2006 geltenden Waffenruhe und erklärte, den Kampf „an allen Fronten“ wieder aufnehmen zu wollen. Damit ist der bislang ambitionierteste Versuch gescheitert, den ältesten bewaffneten Konflikt in Europa zu beenden und die baskische Frage politisch zu lösen.

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