Ausgabe August 2008

Von '68 nach '89 - Gespräch

Das große 68er-Jubiläum neigt sich seinem Ende zu. Umso mehr gerät bereits das kommende Jubiläumsjahr (20 Jahre Mauerfall und 60 Jahre Bundesrepublik) in den Mittelpunkt der geschichtspolitischen Aufmerksamkeit. Unter den unzähligen Veranstaltungen zum Thema 68 ragte in diesem Zusammenhang eine heraus. Unter dem Motto „Crossing 68/89“ hatten die Kulturstiftung des Bundes, die Akademie der Künste, die Berliner Sophiensäle, das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und das Deutsch-Tschechische Gesprächsforum zur Debatte am 30. Mai d. J. in die Akademie am Potsdamer Platz eingeladen. Die Teilnehmer waren aufgefordert, den Prager Frühling und die Proteste der Studentenbewegung im Westen in ihren europäischen und globalen Wechselbeziehungen zu betrachten – insbesondere mit Blick auf das epochale Jahr 1989. Wir präsentieren die zentrale Diskussionsrunde mit Akteuren von 1968 und 1989 aus ganz Europa.

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Aktuelle Ausgabe November 2020

In der November-Ausgabe analysieren die Politikwissenschaftler Steven Levitsky und Daniel Ziblatt, wie eine Politik der Feindschaft zunehmend die US-amerikanische Demokratie zersetzt. Der Journalist George Packer sieht – mit Blick auf die US-Präsidentschaftswahl am 3. November – eine letzte Chance, Amerika neu zu erschaffen. Der Ökonom James K. Galbraith plädiert in Zeiten der Krise für eine Rückbesinnung auf den Rooseveltschen New Deal. „Blätter“-Redakteur Daniel Leisegang warnt vor einem digitalen Kalten Krieg zwischen den USA und China. Und die Politikwissenschaftlerin Melanie Müller beleuchtet den doppelten Kampf Südafrikas gegen Corona und Korruption.

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