Biographie von Dan Diner

Dan Diner, geb. 1946 in München, Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig sowie Professor an der Hebrew University of Jerusalem.

Im Folgenden finden Sie sämtliche »Blätter«-Beiträge von Dan Diner.

Dan Diner in den »Blättern«

Krieg um Gaza: Dialektik der Nicht-Anerkennung

Mit dem israelischen Militärschlag gegen die Hamas scheint eine Beilegung des Nahostkonflikts ferner denn je. Aber wie realistisch sind die Hoffnungen auf eine Friedenslösung überhaupt, solange auf beiden Seiten ein verhohlener Anspruch auf das gesamte Territorium besteht? 1 Anerkennung ist eine, wenn nicht die grundlegende Kategorie der Staatenwelt.

Für ein Israel der Gegenwart

In den Debatten um Israel und den Zionismus artikulierte sich das Dilemma linker, jüdischer und nichtjüdischer Intellektueller in diesem Jahrhundert: die Spannung zwischen Universalismus und Partikularismus, konkreter Parteinahme und allgemeinen Prinzipien, Verantwortung für die antisemitische Struktur der eigenen Gesellschaft und beanspruchter Verantwortung für di

Wird die Bundesrepublik ein westliches Land?

"Blätter": Die "50-Jahre"-Rituale, kulminierend im 8. Mai, sind in vollem Gange, inklusive der diversen Pannen und Peinlichkeiten, die anscheinend unvermeidlich sind, wenn die Bundesregierung Geschichtspolitik betreibt. Wessen wird gedacht: des Tages der Kapitulation, der Debellatio Deutschlands im Jahre 1945, des Tages der Befreiung?