Ausgabe März 2020

Pete Buttigieg: Progressiv und neoliberal

Mit dem »Super Tuesday« am 3. März treten die Vorwahlen der US-Demokraten in die entscheidende Phase ein. Überraschend geht dabei neben Bernie Sanders nach ersten starken Ergebnissen auch Pete Buttigieg als Favorit ins Rennen. Wer aber ist überhaupt in der Lage, die USA und die Welt vor weiteren vier Jahren unter Donald Trump zu bewahren? Dem widmen sich die Beiträge von James K. Galbraith (zu Sanders‘ Wirtschaftsprogramm), Claus Leggewie (zur Rolle der Religion im Wahlkampf) und Paul M. Renfro, dessen Text zur Strategie von Buttigieg auch zeigt, wie erbittert die parteiinterne Debatte inzwischen geführt wird. – D. Red.

Die LGBT-Bewegung in den USA blickt auf ein bedeutsames Jahrzehnt zurück. So wurde neben anderen Meilensteinen 2015 die gleichgeschlechtliche Ehe gesetzlich verankert und Trans-Studierende erhielten unter der Obama-Regierung entscheidenden Schutz. Doch zeigten sich im vergangenen Jahrzehnt auch die Unzulänglichkeiten der Mainstream-LGBT-Politik. Nicht nur waren viele Maßnahmen aus der Obama-Ära schwach und relativ einfach widerrufbar – Donald Trump hat bereits viele dieser Erfolge aufgehoben –, sondern sie konzentrierten sich tendenziell auch auf die wohlhabenden Segmente der LGBT-Community.

März 2020

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Aktuelle Ausgabe Juli 2020

In der Juli-Ausgabe beleuchten der Historiker Ibram X. Kendi und die Soziologin Keeanga-Yamahtta Taylor die lange Tradition rassistischer Gewalt in den USA – und zeigen Wege aus dem amerikanischen Albtraum auf. Der Soziologe Gary Younge und der Journalist Marvin Oppong richten den Blick auf den Rassismus und die Polizeigewalt in Europa. Der Journalist Michael Pollan legt die brutale Effizienz der Lebensmittelindustrie offen – die uns alle buchstäblich krank macht. Und »Blätter«-Redakteur Albrecht von Lucke analysiert den steilen Aufstieg Markus Söders inmitten der Coronakrise - und dessen Chancen, nächster Bundeskanzler zu werden.

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