Dokumente zum Zeitgeschehen
»Wer rettet am Ende die Retter?«
Rede des Bundespräsidenten Christian Wulff zur 4. Tagung der Wirtschaftsnobelpreisträger, 24.8.2011
Ihnen allen ein herzliches Willkommen in Lindau am Bodensee! Zu Beginn ein herzlicher Dank an Sie, Gräfin Bernadotte, Herr Prof. Schürer und an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung.
»Rechte statt Mitleid für Ostafrika«
Afrikanische und europäische Schriftsteller plädieren für solidarisches Handeln und strukturelle Veränderungen, 23.8.2011
Wir müssen die Ursachen von Tragödien verstehen, damit sich diese nicht wiederholen. Die Katastrophe in Ostafrika ist keineswegs unfassbar, sie hat sich seit Jahren und Jahrzehnten angekündigt.
»Wir erkennen die internationalen Prinzipien des humanitären Rechts an«
Stellungnahme des libyschen Übergangsrats zur Anerkennung der Genfer Konventionen und ihrer Zusatzprotokolle, 21.8.2011
BENGASI— The National Transitional Council (NTC) reaffirms its position in relation to the laws of armed conflict.
»Der Euro ist das Fundament unseres wirtschaftlichen Erfolgs und das Symbol für die politische Einigung unseres Kontinents«
Gemeinsamer Deutsch-Französischer Brief an EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, 17.8.2011
Sehr geehrter Herr Präsident!
»Ich bin zutiefst besorgt angesichts der Nachrichten über sexuelle Gewalt als Folge des Massenexodus' von Somalia nach Kenya«
Stellungnahme von Margot Wallström, UN-Sonderbeauftragte für sexuelle Gewalt in Konfliktlagen, 11.8.2011
As the ongoing famine in Somalia worsens, I am deeply concerned about reports of sexual violence in the wake of the mass exodus from Somalia to Kenya. Conflict, drought, and displacement have heightened the vulnerability of women and girls to sexual violence.
»Stoppt die Verhätschelung der Superreichen«
Kommentar des US-amerikanischen Milliardärs Warren E. Buffett zur sozialen Ungleichheit in den USA, 14.8.2011
Our leaders have asked for “shared sacrifice.” But when they did the asking, they spared me. I checked with my mega-rich friends to learn what pain they were expecting. They, too, were left untouched.
»Wir müssen sicherstellen, dass Entwicklung für einige nicht die Beeinträchtigung der Menschenrechte von anderen zur Folge hat«
Stellungnahme der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, anlässlich des Internationalen Tags der Indigenen Völker, 9.8.2011
»Das Europäische Parlament begrüßt verbindliche Frauenquoten«
Entschließung des Europäischen Parlaments zu Frauen in wirtschaftlichen Führungspositionen, 6.7.2011
Das Europäische Parlament,
»Zwischen den Arbeitsentgelten bei Männern und Frauen bestehen merkliche Unterschiede«
Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2010: Frauen und Männer am Arbeitsmarkt, 10.8.2011
Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern unterscheidet sich in wesentlichen Punkten. Entsprechend verschieden wirken sich Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus. Die Bundesagentur für Arbeit hat nun Zahlen zu Beschäftigungssituation und Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern herausgegeben.
»Wir kämpfen nicht gegen die chinesische Bevölkerung oder China als Staat«
Antrittsrede des neuen Regierungschefs der Exil-Tibeter, Lobsang Sangay, 8.8.2011
My fellow Tibetans:
Today on this auspicious day when Guru Rinpoche, the great Indian yogi who spread Buddhism in Tibet, was born, and in the presence of His Holiness the Dalai Lama, our most revered leader, I accept, with deep humility, the post of the Kalon Tripa.
»Ich bedauere zutiefst, an den "Sicherheits-Mythos" der Atomkraft geglaubt zu haben«
Rede des Japanischen Premierministers anlässlich der Gedenkfeiern zu Hiroshima, 6.8.2011
Here today, on the occasion of the Hiroshima Peace Memorial Ceremony, I reverently pay sincere tribute to the souls of the atomic bomb victims. Furthermore, I express my heartfelt sympathy for those still suffering from the aftereffects of the atomic bombs.
»Die Märkte bleiben überzeugt davon, dass wir die angemessenen Schritte zur Lösung der Krise vornehmen«
Brief von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zu den Beschlüssen des EU-Gipfels, 21.7.2011
Dear Colleagues,
»Der ganze Prozess war sehr chaotisch«
Erklärung des US-Präsidenten Barack Obama zum Haushaltsdefizit, 31.7.2011
Guten Abend.
»Gestorben wird überall gleich«
Jean Zieglers nicht gehaltene Eröffnungsrede anlässlich der Salzburger Festspiele, 24.7.2011
Sehr verehrte Damen und Herren, alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 37.000 Menschen verhungern jeden Tag und fast eine Milliarde sind permanent schwerstens unterernährt.
»Von der Verpflichtung geleitet, die Finanzstabilität des Euro-Währungsgebiets zu wahren«
Vertragsentwurf für einen Europäischen Stabilitätsmechanismus, 26.7.2011
Die Vertragsparteien, das Königreich Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, die Republik Estland, Irland, die Hellenische Republik, das Königreich Spanien, die Französische Republik, die Italienische Republik, die Republik Zypern, das Großherzogtum Luxemburg, die Republik Malta, das Königreich der Niederlande, die Republik Österreich, die Portugiesische Republik
»Migranten vom Wirtschaftsabschwung stark und nahezu unmittelbar getroffen«
OECD Migrationsbericht 2011 (deutschsprachige Zusammenfassung), 12.7.2011
Jahrzehntelang war das Ständige Berichtssystem über Migration, bekannt unter der französischen Abkürzung SOPEMI, unter dem Dach der OECD-Arbeitsgruppe Migration das einzige Instrument dieser Art zur Beobachtung von Migrationsbewegungen und Zuwanderungspolitik.
»Würde der arbeitenden Gefangenen angetastet«
Petition des "Komitees für Grundrechte und Demokratie" für die Einbeziehung von Gefangenen in die Rentenversicherung, 19.5.2011
Der Deutsche Bundestag möge beschließen:
»Die EU und ihre Mitgliedstaaten werden ihre Unterstützung für einen friedlichen Übergang in Südsudan fortführen«
Erklärung der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten zur Unabhängigkeit der Republik Südsudan, 9.7.2011
The European Union (EU) and its Member States warmly congratulate the people of South
Sudan on their independence.
The EU has consistently supported the implementation of the 2005 Comprehensive Peace
Agreement, culminating in the Referendum on self-determination for South Sudan. The
»Die ärmsten Länder drohen den Anschluss zu verlieren«
Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zu den Millenniumsentwicklungszielen, 7.7.2011
Lives have been saved or changed for the better
»Frauen sind von zentraler Bedeutung für Entwicklung, Frieden und sicherheitspolitische Ziele«
Bericht der neuen UN-Organisation für Frauen „UN Women“, 6.7.2011
This volume of Progress of the World’s Women starts with a
paradox: the past century has seen a transformation in women’s
legal rights, with countries in every region expanding the scope of
women’s legal entitlements. Nevertheless for most of the world’s
women, the laws that exist on paper do not translate to equality
and justice.
»Klimawandel kennt keine Grenzen«
Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim „Petersberger Klimadialog II“, 3.7.2011
Ich glaube, das Instrument des "Petersberger Dialogs" zur Vertiefung der Gespräche, zur Vertrauensbildung und zur Vorbereitung für das, was in Durban geschafft werden muss, ist ausgesprochen gut. Wir befinden uns zeitlich gesehen in der Mitte zwischen "Cancún" und "Durban".
»Das Internet ermöglicht es Menschen, ihren demokratischen Bestrebungen Ausdruck zu verleihen«
Grundsatzerklärung der OECD zum Nutzen des Internet, 29.6.2011
The Seoul Declaration on the Future of the Internet Economy adopted at the 2008 OECD Ministerial on the Future of the Internet Economy recognised that the Internet provides an open, decentralised platform for communication, collaboration, innovation, creativity, productivity improvement and economic growth.
»Vielfalt im Stadtparlament ?«
Gemeinsame Studie des Max-Planck-Instituts und der Heinrich-Böll-Stiftung über Einwanderinnen und Einwanderer in den Räten deutscher Großstädte, 28.6.2011
Inwieweit spiegeln die Institutionen unserer Demokratie die zunehmende Vielfalt der Gesellschaft?
Erstmals untersucht das Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer
Gesellschaften – in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung und unterstützt durch die Stiftung
»Too Big to Fail?«
Stellungnahme der Nichtregierungsorganisation Weed zur Regulierung systemisch wichtiger Finanzinstitutionen, 28.6.2011