Dokumente zum Zeitgeschehen

Dokumente zum Zeitgeschehen

»Verantwortung für die Freiheit«

Das neue Grundsatzprogramm der FDP, verabschiedet auf dem 63. Bundesparteitag in Karlsruhe, 22.4.2012

I. Die Freiheit des Einzelnen ist Grund und Grenze liberaler Politik

»Nur die treibende Kraft der Freiheit schafft Wachstum«

Rede des FDP-Bundesvorsitzenden Philipp Rösler auf dem 63. Bundesparteitag, 21.4.2012

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
gerade heute, wo der Zeitgeist immer mehr nach links rückt, ist die FDP unverzichtbar. Als Kraft der Freiheit. Als Kraft der Mitte.

Dazu ein aktuelles Erlebnis:

»Ich komme als Pilger der Liebe nach Kuba«

Ansprache des Papstes in Havanna, 27.3.2012

Sehr geehrter Herr Präsident!

Meine Herren Kardinäle und liebe Mitbrüder im Bischofsamt!

Geschätzte Vertreter des öffentlichen Lebens!

Werte Mitglieder des Diplomatischen Korps!

Meine Damen und Herren!

Liebe kubanische Freunde!

»Mein Land – das Land eines Demokratiewunders«

Antrittsrede des Bundespräsidenten Joachim Gauck nach seiner Vereidigung, 23.3.2012

Herr Präsident des Deutschen Bundestages! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem In- und Ausland!

»Befreiung feiern – Verantwortung leben«

Rede des Bundespräsidenten Joachim Gauck anlässlich des nationalen Befreiungstages der Niederlande in Breda, 5.5.2012

Vor Ihnen steht ein dankbarer Mann, bewegt und voller Freude darüber, dass das Nationalkomitee für den 4. und 5. Mai den deutschen Bundespräsidenten eingeladen hat, hier in Breda zu sprechen.

»Solidarische Integration oder deutsches Spardiktat?«

Memorandum der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, 26.4.2012

"Im Zuge der Bewältigung der internationalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise sind weltweit die Ausgaben der öffentlichen Haushalte gestiegen. Konjunkturprogramme und Maßnahmen zur Bankenrettung haben zwangsläufig zu einer deutlichen Steigerung der Staatsverschuldung beigetragen.

»Negative Effekte des Betreuungsgelds«

Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) zur "Herdprämie", 29.3.2012

Finanzielle Anreize für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, senken die Frauenerwerbsquote und wirken sich nachteilig auf die frühkindliche Entwicklung aus. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des in Thüringen eingeführten Betreuungsgelds, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) jetzt veröffentlicht hat.

»Fleeing Homophobia: Asylum Claims Related to Sexual Orientation and Gender Identity in Europe«

Studie der Organisation COC Nederland und der Freien Universität Amsterdam zur Situation von asylsuchenden LGBTI-Personen in Europa

Im Jahr 2011 wurde im Rahmen eines europäischen Projektes die erste umfassende Bestandsaufnahme der Situation von Asylsuchenden erarbeitet, die ihre Anträge auf Verfolgung wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität stützen. Die im Oktober 2011 erschienene Studie "Fleeing Homophobia" liegt jetzt in deutscher Übersetzung vor.

»Viele Asylsuchende leiden an Depressionen«

UNICEF-Studie zu gesundheitlichen Folgen der Asylsuche, 28.3.2012

Bei Abschiebungen oder Rückführungen von Flüchtlingen und Migranten werden das Kindeswohl und die seelische Gesundheit von Kindern nicht ausreichend beachtet. Dies ist das alarmierende Ergebnis der UNICEF-Studie „Stilles Leid“.

»Preistreiberei der Mineralölkonzerne«

Kurzstudie im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen zu steigenden Rohölpreisen, 9.3.2012

Eine Kurzstudie im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion zeigt, dass die Öl-Multis den steigenden Ölpreis genutzt haben, um ihre Gewinne zu steigern.

»Gute Arbeit für Europa – Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit«

Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum „Tag der Arbeit", 18.4.2012

Die Krise hält uns weiter in Atem. Die Arbeitslosigkeit steigt, Armut breitet sich aus. Aus der Finanzkrise ist eine soziale Krise geworden. Um die Banken zu retten, mussten die Staaten ihre Verschuldung drastisch erhöhen. Jetzt stehen sie selbst unter Druck und geben diesen an die Bevölkerung weiter.

»Wenn Arbeit krank macht«

Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu Stress am Arbeitsplatz, 27.3.2012

52 Prozent der Beschäftigten müssen sehr häufig oder oft gehetzt arbeiten. 63 Prozent geben an, dass sie seit Jahren immer mehr in der gleichen Zeit leisten müssen. Dabei gilt generell: Je stärker die Arbeit intensiviert wird, desto mehr muss gehetzt werden. Und je länger die wöchentliche Arbeitszeit, desto größer ist die Arbeitshetze.

»Atomkonzerne können sich Kosten von stillgelegten Reaktoren entziehen«

Studie von Greenpeace und dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) zur finanziellen Verantwortung der Atomkonzerne, 11.4.2012

Die vier Atomkonzerne in Deutschland können sich aus der finanziellen Verantwortung für die Entsorgung ihrer Atomkraftwerke stehlen, wenn im Jahr 2022 der letzte Meiler vom Netz geht. Dies belegt eine aktuelle Studie von Greenpeace und dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

»Chancengleichheit unter Bewerbenden«

Abschlussbericht des Pilotprojekts der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu anonymisierten Bewerbungen, 17.4.2012

Mit der Anonymisierung von Bewerbungsverfahren kann unbewusster oder bewusster Diskriminierung erfolgreich entgegengewirkt werden.

»Besser in den Krippenausbau investieren«

Erklärung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes zur Absicht der Bundesregierung, ein Betreuungsgeld einzuführen, 16.4.2012

Die geplante Einführung eines Betreuungsgeldes ist ein Rückschritt und gefährdet wichtige Ziele der Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Familienpolitik. Es konterkariert die Anstrengungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Stattdessen wird ein falscher Anreiz geschaffen, sich aus dem Beruf zurückzuziehen.

»Europa neu begründen!«

Aufruf deutscher Wissenschaftler für mehr Demokratie in Europa, 29.3.2012

So kann, so darf es nicht weitergehen. Das Projekt Europa steht auf der Kippe. Europa befindet sich in einer Existenzkrise.

»Jede Vereinbarung muss auch umgesetzt werden«

Grundsatzpapier der Heinrich-Böll-Stiftung zu einer Übereinkunft über eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten, 22.3.2012

Bei den zahlreichen strittigen Fragen, die es im Hinblick auf einen Verhandlungsfrieden zwischen Israel und Palästina gibt, wird bisweilen die Tatsache übersehen, dass jede Vereinbarung, die möglicherweise getroffen wird, auch umgesetzt werden muss.

»Was für ein schöner Sonntag«

Antrittsrede des gewählten Bundespräsidenten Joachim Gauck, 19.3.2012

Was für ein schöner Sonntag. Es war der 18. März, heute vor genau 22 Jahren, und wir hatten gewählt. Wir, das waren Millionen Ostdeutsche, die nach 56-jähriger Herrschaft von Diktatoren endlich Bürger sein durften.

»Demokratie statt Fiskalpakt«

Aufruf gegen eine unsoziale Europapolitik, 15.3.2012.

Frühjahr 2012. Merkel und Sarkozy eilen von Gipfel zu Gipfel, um den Euro zu retten. Der Boulevard hetzt gegen die Menschen in Griechenland.

»Freiheit, die wir meinen«

Erklärung deutscher Bürgerrechtler zur Kandidatur des designierten Bundespräsidenten Joachim Gauck, 8.3.2012

Joachim Gauck wird der nächste Bundespräsident sein. Die Kompetenz, seine Glaubwürdigkeit und persönliche Integrität, die ihm dafür zugesprochen werden, beziehen sich auf sein Leben in der DDR. Dass Joachim Gauck anscheinend nicht zur politischen Klasse gehört, erhöht zusätzlich die Erwartungen an ihn.

»Es kommt anders, als man denkt«

Abschiedsrede des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff anlässlich des Großen Zapfenstreiches, 9.3.2012

Herzlichen Dank, dass Sie heute ins Schloss Bellevue gekommen sind. Diesen Anlass hatte ich mir für das Jahr 2015 vorstellen können. Nun ist es anders gekommen.

Als Niedersachse hätte ich es wissen können. Es ist die Region auch von Wilhelm Busch. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

»Stoppen Sie die Embargos gegen Iran«

Erklärung der Friedensbewegung zum Irankonflikt, 7.3.2012

Der Konflikt mit Iran spitzt sich gefährlich zu. Das vom Westen geplante Ölembargo und der Boykott der iranischen Zentralbank sind gefährliche Interventionen. Schon einmal verhängten Großbritannien und USA in den 1950er Jahren ein Ölembargo gegen Iran, das zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung Mossadegh führte.

»Ich werde alle Optionen offen halten.«

Rede des US-Präsidenten Barack Obama auf der jährlichen Richtlinienkonferenz des American Israel Public Affairs Committees (AIPAC) in Washington, 5.3.2012 (engl. Originalfassung)

Thank you. Well, good morning, everyone. Rosy, thank you for your kind words. I have never seen Rosy on the basketball court. I'll bet it would be a treat. Rosy, you've been a dear friend of mine for a long time and a tireless advocate for the unbreakable bonds between Israel and the United States. And as you complete your term as president, I salute your leadership and your commitment.