Zurückgeblättert

2/2010: Der Schriftsteller, Ökologe und Friedenskämpfer Hans Henny Jahn

Aus Anlass des unlängst begangenen Todestages des weit vorausschauenden Schriftstellers, Ökologen und Friedenskämpfers Hans Henny Jahn erinnern wir an dessen große Beiträge in den „Blättern“: Der Mensch im veränderten Weltbild (12/1957); Zwölf  Jahre Warnungen vor der Atombombe (5/1958); Haben wir das neue Weltbild im Geiste bewälti

1/2010: Unser Mitherausgeber Jörg Huffschmid

Anlässlich des Todes unseres langjährigen Mitherausgebers Jörg Huffschmid erinnern wir – stellvertretend für seine zahlreichen „Blätter“-Analysen – an den Aufsatz über „Die neoliberale Deformation Europas“ („Blätter“, 3/2007) und den Finanzcrash-Kommentar über „Die Rückkehr des Staates“ (&bd

12/2009: Abkehr vom Kalten Krieg

Vor 50 Jahren forderte Robert Scholl, der Vater der Geschwister Scholl und langjährige Mitherausgeber der „Blätter“, eine „Abkehr vom Kalten Krieg“ – ein Gedanke, der später durch die Brandtsche Ostpolitik verwirklicht werden sollte („Blätter“, 12/1959, S. 1011-1015).

11/2009: Ein Deutschland, das Nein sagen kann

Aus Anlass des 80. Geburtstags von Günter Gaus, des 2004 verstorbenen großen Publizisten, Politikers und langjährigen Herausgebers der „Blätter“, erinnern wir dieses Mal an das „Blätter“-Gespräch mit Egon Bahr vom November 1999 über „Ein Deutschland, das Nein sagen kann“, welches Günter Gaus zu dessen 70.

9/2009: Die Krisenanfälligkeit des westdeutschen Konsumkapitalismus

Dieses Mal verweisen wir auf den hellsichtigen Artikel von Achim von Borries, „Zehn Jahre Provisorium und sein Preis“, aus dem Septmeber-Heft 1959, der die Krisenanfälligkeit des westdeutschen Konsumkapitalismus (das „eigentliche Grundgesetz der Bundesrepublik“) diagnostiziert – und eine neue Entspannungspolitik gegenüber DDR und Sowjetunion fordert, die

8/2009: Vierzig Jahre Politische Wissenschaft

Intellektuelles Studentenfutter für den Bildungsstreik: Vor zehn Jahren verfasste Ekkehart Krippendorff vor dem Hintergrund seiner vierzigjährigen Erfahrung eine Bilanz der deutschen Politikwissenschaft – und diagnostiziert die „Mitverantwortung der Wissenschaft für die fatale Zuschauermentalität in Studium und Lehre“.

7/2009: Viel bewegt – auch viel erreicht?

Zweimal „zurück“ ins Juli-Heft des Jahres 1989 aus aktuell gebliebenem Anlass: Unter dem Pseudonym Guan Jian analysiert ein chinesischer Dissident die Lage in China angesichts der brutal niedergeschlagenen Protestbewegung.

5/2009: Dreißig Jahre Bundesrepublik

Vor 30 Jahren zog Martin Niemöller in den „Blättern“ eine friedenspolitische und mit Blick auf die frühen Jahre der Naziherrschaft zugleich aufwühlend selbstkritische Bilanz der ersten „Dreißig Jahre Bundesrepublik“.
(„Blätter“, 1/1979, S. 13-26.)

4/2009: Zehn Jahre Nato – zehn Jahre Unsicherheit

Eine kritische Bilanz des damals noch jungen westlichen Militärbündnisses zogen die „Blätter“ vor 50 Jahren: Zehn Jahr Nato, zehn Jahre Unsicherheit, von Major a.D. Hans-Moritz von Frankenberg und Proschlitz, in: „Blätter“, 4/1959, S.318-324.

3/2009: Das Land der Sieger

Sowohl angesichts der kommenden Jubiläumsfeiern als auch aufgrund des infamen „literarischen Vatermords“ (Die Welt, 17.2.2009) an unserem Mitherausgeber Walter Jens, erinnern wir an dessen großen Beitrag zum 40. Jubiläum der Bundesrepublik „Das Land der Sieger“, in „Blätter“, 2/89, S. 156-170.

1/2009: Europa gegen die Bombe

Die atomare Abrüstung der 80er Jahre hatte einen langen Vorlauf: Vor 50 Jahren bilanzierte Hans Magnus Enzensberger in den „Blättern“ den Stand der Abrüstungsbemühungen europäischer Intellektueller, von Günter Anders bis Lord Russell, auf dem Ersten Europäischen Kongress gegen Atomrüstung (vgl.

1/2009: Der Studentenkongreß gegen Atomrüstung in Berlin

In der Januar-Ausgabe 1959 findet sich ein Bericht der 24jährigen Ulrike Meinhof über den Anti-Atomkongress in Berlin, bei dem die angehende Journalistin und spätere RAF-Terroristin durch ihren rhetorischen Schlagabtausch mit dem damaligen Bundestagsabgeordneten und SPD-Hoffnungsträger Helmut Schmidt („Schnauze“) erstmals bundesweit in Erscheinung trat.

12/2008: Der Publizist Peter Bender

Am 11. Oktober starb der große Publizist und maßgebliche Vordenker der Brandtschen Entspannungspolitik, Peter Bender, im Alter von 85 Jahren. Die „Blätter“ verdanken ihm einige seiner wichtigsten Texte der letzten Jahre.

11/2008: Intensive Geschichtsdebatten

Intensive Geschichtsdebatten gab es auch in den „November“-Blättern 1988: Hitler-Biograph Ian Kershaw beschäftigte sich 50 Jahre nach den Judenpogromen vom 9.11.1938 mit der Haltung der deutschen Bevölkerung, und der bekannte Soziologe Todd Gitlin blickt am Ende der Reagan-Ära zurück auf die amerikanischen 68er und ihre Wirkung.

10/2008: Wie aus Mitläufern freie Menschen werden können

Am 26. August 2008 starb, fast 80jährig, der Schriftsteller und Publizist Christian Geissler. Aus diesem Anlass erinnern wir an seinen bemerkenswerten Artikel "Wie aus Mitläufern freie Menschen werden können" ("Blätter", 5/1965, S. 417-426).

8/2008: Nach 40 Jahren Bundesrepublik

Parallelen allerorten: Auch im Jubliäumsjahr 1988 (20 Jahre '68) eilte der Blick voraus. Klaus Naumann, damals "Blätter"- Redakteur und heute Mitherausgeber, nahm die kommenden Feiern zu "40 Jahren Bundesrepublik" zum Anlass einer Ortsbestimmung - unter dem Leitmotiv der "Selbstanerkennung" (8/1988, S. 915-927, und 9/1988, S. 1046-1060).

7/2008: Der Reaganismus ist ausgereizt

Plötzlich und unerwartet starb am 19. Mai im Alter von 63 Jahren der Amerikanist, Politikwissenschaftler und langjährige Freund und Autor der "Blätter" Frank Unger. Ihm zu Ehren - und aus gegebenem politischen Anlass - dokumentieren wir "Der Reaganismus ist ausgereizt", geschrieben zur US-Präsidentschaftswahl 1988 (4/1988, S.

6/2008: Der Kampf gegen die atomare Aufrüstung

Während im Jahr 1968 der Kampf gegen die Notstandsgesetze mit deren Verabschiedung am 30. Mai jäh endete, wurde 1958 der Kampf gegen den „Atomtod“ über den Sommer hinweg fortgesetzt – und in den „Blättern“ unterbreitete Hans Magnus Enzensberger „Einige Vorschläge zur Methode des Kampfes gegen die atomare Aufrüstung“ (vgl.

5/2008: Aufbruch in die andere Republik?

Auch im Jahr 1988 diskutierte die Republik unter dem Motto „Was bleibt von 68?“ Das Mai-Heft der „Blätter“ fragte nach dem „Aufbruch in die andere Republik?“ – mit Beiträgen u.a.

4/2008: Wahlalternative 1969?

Wie sich die Zeiten ähneln – und doch unterscheiden: Im April 1968 diskutierte die Republik über die Einführung des Mehrheitswahlrechts und die Zukunft der SPD.