Zurückgeblättert

7/2018: Kampf dem Atomtod

Anders als häufig dargestellt, kam »68« nicht aus dem Nichts. Schon zehn Jahre zuvor begann die »Kampf-dem-Atomtod«-Bewegung.
Zu ihr gehörten auch die StudentInnen Ulrike Meinhof und Jürgen Seifert:

6/2018: Notstandsverfassung

Die Verabschiedung der Notstandsgesetze am 30. Mai 1968 steht, neben den Schüssen auf Rudi Dutschke, für den Anfang vom Ende der Studentenbewegung. Wir dokumentieren die Rede des damaligen »Blätter«-Mitherausgebers Helmut Ridder anlässlich der Abschlusskundgebung des Sternmarsches gegen die Notstandsgesetze am 11. Mai 1968 in Bonn

5/2018: Kampf dem Atomtod

Bereits zehn Jahre vor 1968 begann mit »Kampf dem Atomtod« die erste große Protestbewegung der Bundesrepublik. Dazu schrieb die Ziehmutter von Ulrike Meinhof, die Professorin Renate Riemeck, in der Mai-Ausgabe 1958:

3/2018: Die theoretische Basis des Terrorismus

Zehn Jahre nach der Revolte von 1968 und auf dem Höhepunkt des RAF-Terrorismus fragte der marxistische Philosoph Hans Heinz Holz nach dessen philosophischer Grundlage: »Hat der Terrorismus eine theoretische Basis?«.

Hans Heinz Holz

2/2018: Libyen: Lizenz zum Töten?

Am 13. Dezember 2017 starb im Alter von 79 Jahren der deutsche Politologe, Friedensforscher und brillante Autor Reinhard Mutz. Seine zahlreichen Beiträge für die »Blätter« haben nicht an Aktualität verloren, etwa seine Analyse »Libyen: Lizenz zum Töten?«

Reinhard Mutz

1/2018: Das apokalyptische Freund-Feind-Denken

Vor 60 Jahren beschrieb der Theologe und »Blätter«-Mitherausgeber Hans Iwand das große Ver- und Beschweigen während des Kalten Krieges und der Schriftsteller Paul Schallück kritisierte das apokalyptische Freund-Feind-Denken.

Hans Iwand

12/2017: Verbrannt in Dessau

Das ARD-Magazin »Monitor« konnte ermitteln, dass der 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte Asylbewerber Oury Jalloh mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet wurde. Schon 2010 waren Dirk Vogelskamp und Wolf-Dieter Narr in den »Blättern« dieser Überzeugung: »Verbrannt in Dessau«.

11/2017: Wir gratulieren!

In diesem Monat gratulieren wir gleich zwei Herausgebern ganz herzlich zum Geburtstag: Irene Runge zum 75. mit ihrem auch persönlich grundierten Text »Auf der Suche nach einer europäischen jüdischen Identität« und Micha Brumlik zum 70.

9/2017: Nähe und Ferne

Vor zehn Jahren, zu den Tiefzeiten der Bush-Ära, schrieb der Historiker und Publizist Peter Bender einen auch heute, in den Tiefzeiten der Trump-Ära, ausgesprochen aktuellen Text:

8/2017: Die Charta 08

Anlässlich des Todes von Lu Xiaobo, »Chinas Carl von Ossietzky«, erinnern wir an sein politisches Vermächtnis, die Charta 08, die im Dezember 2008 erschien und ihm den Friedensnobelpreis, aber auch Gefängnis bis zu seinem Tode einbrachte.

7/2017: Die Initialzündung der außerparlamentarischen Opposition

Die Initialzündung der außerparlamentarischen Opposition, die Ermordung Benno Ohnesorgs am 2. Juni 1967, analysierten die »Blätter« in der folgenden Juli-Ausgabe gleich zweifach: durch den Studentenführer Knut Nevermann und die kritische Stimme des RIAS, die Journalistin Marianne Regensburger.

6/2017: Die Wiederkehr des Franz Josef Strauß

Vor 50 Jahren beschrieb der Publizist Kurt Nelhiebel, alias Conrad Taler, der im Juni seinen 90. Geburtstag feiert, minutiös die lange betriebene Rückkehr von Franz Josef Strauß nach der »Spiegel«-Affäre in die erste Reihe der deutschen Politik, nämlich in die erste Große Koalition:

2/2017: Der Weg eines westdeutschen Lesers

Anfang des Jahres starb im Alter von 88 Jahren der bekannte Anwalt Heinrich Senfft. Wir erinnern an den engagierten Verteidiger des Rechtsstaats, der den »Blättern« als langjähriger Autor eng verbunden war, mit seiner schonungslosen Abrechnung mit dem Prozess der Wiedervereinigung:

12/2016: Der Verfall der US-Demokratie

Nichts könnte die aktuelle Krise, ja den Verfall der US-amerikanischen Demokratie deutlicher zum Ausdruck bringen als die Analyse von Hermann Rauschning nach der zweiten Eisenhower-Wahl 1956, erschienen in der zweiten Ausgabe unserer Zeitschrift:

11/2016: 60 Jahre »Blätter«

»Die zweite Hälfte unseres Jahrhunderts wird im Zeichen der Koexistenz stehen«, lautete der visionäre erste Satz des zweiten Textes (»Koexistenz, ihr Werden und Wesen« von Franz Paul Schneider) in der ersten Ausgabe der »Blätter« vom November 1956. Das Heft können Sie hier herunterladen:

10/2016: Multikultur und Minderheit

Am 10. September starb im Alter von 82 Jahren die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts und Berliner Justizsenatorin Jutta Limbach. Wir erinnern an die große Juristin und SPD-Politikerin mit ihrem hochaktuellen Text:

9/2016: Wie Europa zu Tode gespart wird

Am 14. August starb mit 76 Jahren der Ökonomie-Professor, Publizist und Politiker Herbert Schui. Der Mitbegründer der Memorandum-Gruppe alternativer Ökonomen schrieb viele Jahre lang für die »Blätter«. Wir erinnern in Dankbarkeit an ihn mit seinem letzten Text in unserer Zeitschrift:

8/2016: »Generationenwechsel«

Vor 50 Jahren nahm der große Historiker Sebastian Haffner den neuen Begriff des »Generationenwechsels« kritisch unter die Lupe – und dabei den 68er-Slogan »Traue keinem über 30!« seiner Bedeutung nach vorweg.

7/2016: »Wie Politik Integration verweigert«

Zum Gedenken an Rupert Neudeck (1939-2016), den großen Menschenrechtsaktivisten und Journalisten, der bis zu seinem plötzlichen Tod am 31. Mai immer wieder in die politischen Debatten intervenierte, erinnern wir an seine letzte Rezension für diese Zeitschrift, die an Aktualität bis heute nichts verloren hat.