12/2023: In memoriam John Fitzgerald Kennedy
Nach der Ermordung John F. Kennedys am 22. November 1963 widmete »Blätter«-Herausgeber Hermann Rauschning diesem visionären Ausnahmepolitiker einen großen Nachruf.
Nach der Ermordung John F. Kennedys am 22. November 1963 widmete »Blätter«-Herausgeber Hermann Rauschning diesem visionären Ausnahmepolitiker einen großen Nachruf.
Vor 60 Jahren erschien in den »Blättern« ein Vorabdruck aus einem Buch von Joachim C. Fest, in dem der spätere FAZ-Herausgeber und Speer-Biograph den Reichsminister für Bewaffnung und Munition bereits zum Idealisten und Widerständler stilisierte.
Vor 60 Jahren und nur wenige Wochen vor seiner Ermordung hielt US-Präsident John F. Kennedy eine Rede vor den Vereinten Nationen, die die »Blätter« dokumentierten – ein hoch aktuelles Plädoyer für Abrüstung, Entwicklungshilfe und friedlichen Wettstreit im Kalten Krieg.
Während heute die Künstliche Intelligenz die Welt umtreibt, sorgte vor 60 Jahren die technische Revolution der Kybernetik für Aufsehen. Über die kybernetische Maschine schrieb Wolfgang Baranowsky.
Vor 20 Jahren fand, aus Anlass des völkerrechtswidrigen Irakkriegs, die letzte große internationale Auseinandersetzung über die Zukunft der Europäischen Union statt: Fusion oder Spaltung? Die Kerneuropa-Initiative in der Debatte. Eine Diskussion mit Jürgen Habermas, Jutta Limbach, Zdislaw Krasnodebski, Adolf Muschg und Wolfgang Schäuble.
Den umjubelten Deutschland-Besuch John F. Kennedys vor 60 Jahren analysierte »Blätter«-Redakteur Johannes Weidenheim vor seinem zeitgeschichtlichen Hintergrund.
Vor exakt 20 Jahren, nach dem schnellen militärischen „Sieg“ der USA im Irakkrieg, warnte Charles A. Kupchan im »Blätter«-Gespräch vor dem Abstieg der USA durch Überdehnung und skizzierte die Konturen einer künftigen Partnerschaft.
Aus Anlass des 80. Geburtstags von Rudolf Hickel am 17. Januar, gebührend begangen mit einem Festvortrag des Wirtschaftsweisen Professor Achim Truger, dokumentieren wir die ganze Breite des Schaffens unseres Mitherausgebers mit seinen ersten beiden Beiträgen für die »Blätter«: Krise des Mittelstands – Mittelstandspolitik in der Krise (10/1976) und Reagans »amerikanischer Traum« – ein Alptraum für Europa (3/1981).
Nach unglaublichen 61 Jahren als allmonatlicher, über all die Zeit verlässlicher Chronik-Autor starb am 28. Februar dieses Jahres im Alter von 90 Jahren der Journalist Hans-Waldemar Goldschmidt. Wir gedenken seiner in großer Dankbarkeit und erinnern neben seiner allmonatlichen Chronik an sein erstes großes Werk für die »Blätter«, die Dokumentation zur Wiederaufrüstung aus dem Jahr 1962.
Kurz vor Beginn des Irakkriegs am 20. März 2003 analysierten die bekannten Neorealisten John J. Mearsheimer und Stephen M. Walt die angeblichen Interventionsgründe und plädierten für Abschreckung und Containment.
Am 6. Januar starb der langjährige »Blätter«-Autor, Linken-Politiker und Kopf der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik Axel Troost. Wir erinnern mit Dankbarkeit an seine so wichtige Arbeit mit einem weiter hoch aktuellen Artikel von 2013: EU Steuerflucht als Geschäftsmodell.
»Das krumme Denken verfügt über mächtige internationale Organisationen, die dazu dienen, es in krummes Handeln umzusetzen« – so heißt es nicht in einem aktuellen Kommentar zur Fußball-WM in Katar, sondern in einer Kritik der globalen Atomrüstung, geschrieben vor 64 Jahren von dem am 25. November im Alter von 93 Jahren gestorbenen großen Dichter und Essayisten Hans-Magnus Enzensberger.
Was dem reaktionär-kriminellen Republikaner Donald Trump misslang, jedenfalls im ersten Anlauf, gelang vor 50 Jahren dem reaktionär-kriminellen Republikaner Richard Nixon, nämlich seine Wahl und damit eine zweite Amtsperiode zu gewinnen, siehe Martin Hall, Die USA nach den Wahlen.
Vor genau 60 Jahren schrieb der bekannte Publizist und Gründungs-Herausgeber der »Blätter«, Hermann Rauschning ein heute wieder hochaktuelles Stück: Heil im Schrecken? Weltpolitische Perspektiven nach der Kuba-Krise
Im Gegensatz zu Wladimir Putin, der persona non grata auf der jüngsten UN-Generalversammlung war, hielt Michail Gorbatschow am 7. Dezember 1988 vor der 43. Generalversammlung in New York eine bis heute visionäre Rede
Ein Jahr nach den verheerenden Anschlägen vom 11. September 2001 stellte »Blätter«-Mitherausgeber Norman Birnbaum mit Blick auf das geistesgeschichtliche Erbe der Vereinigten Staaten die Frage: 9/11: Haben wir irgendetwas gelernt?
Vor 60 Jahren erschien eine – gerade jetzt wieder aktuelle – Buchrezension des Journalisten und Publizisten Hans-Waldemar Goldschmidt, der seit Januar 1962 (!) bis heute die allmonatlich in den »Blättern« erscheinende Chronik der politischen Ereignisse zusammenstellt.
Vor 60 Jahren erinnerte Hermann Rauschning an den großen Politiker, Wirtschaftsführer und Intellektuellen Walther Rathenau, der am 24. Juni 1922 von Angehörigen der rechtsradikalen Organisation »Consul« ermordet wurde.
Vor 60 Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und kurz vor Ausbruch der Kuba-Krise, plädierte der »Blätter«-Mitbegründer Karl Graf von Westphalen für das Konzept der friedlichen Koexistenz in West und Ost.
Nach dem Auseinanderfallen der Sowjetunion vor gut 30 Jahren gab es bereits die ersten Konflikte zwischen Russland und der Ukraine, die Andreas Heinemann-Grüder und Maike Petersen analysierten: Die unbekannte Großmacht. Die Staatwerdung der Ukraine im Streit mit Rußland.
Vor 65 Jahren erschien in den »Blättern« der legendäre, bis heute hoch aktuelle Appell der »Göttinger Achtzehn«, der Protest der Atomwissenschaftler – darunter mit Fritz Straßmann ein Mitherausgeber der »Blätter« – gegen Kanzler Adenauers Pläne zur nuklearen Bewaffnung der Bundeswehr, dazu auch der Text von Peter Nellen, Hilft unter dieser Sonne nur beten?
Zu den »Grundsätzen zur Frage der verfassungsfeindlichen Kräfte im öffentlichen Dienst«, dem sogenannten Radikalenerlass, erschienen vor 50 Jahren zahlreiche Stellungnahmen renommierter Juristen, von Wolfgang Abendroth bis Helmut Ridder.
Aus Anlass des 80. Geburtstags von Rudolf Hickel am 17. Januar, gebührend begangen mit einem Festvortrag des Wirtschaftsweisen Professor Achim Truger, dokumentieren wir die ganze Breite des Schaffens unseres Mitherausgebers mit seinen ersten beiden Beiträgen für die »Blätter«.
Am 1. Dezember starb im Alter von 79 Jahren der engagierte Intellektuelle, der Journalist und Professor für Politikwissenschaften am Berliner OSI, Bodo Zeuner. Wir erinnern an ihn, als Mahnung für das Ampel-Bündnis, mit seiner scharfsinnigen Bilanz nach zwei Jahren Rot-Grün.
Wie dramatisch sich insbesondere die außenpolitische »Einsicht und Reife des Urteils« in der US-Bevölkerung in den vergangenen 65 Jahren verschlechtert haben, belegt der kluge Beitrag von Hermann Rauschning in der zweiten Ausgabe der »Blätter« im Gründungsjahr 1956.