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Atomkonzerne: Strahlung ohne Haftung

von Wolfgang Ehmke

Mit dem Versuchsreaktor Kahl in Unterfranken begann 1962 die Ära der kommerziellen Stromerzeugung durch Kernspaltung. 60 Jahre später soll damit Schluss sein: 2022 werden – so alles planmäßig läuft – die drei letzten Atomkraftwerke Lingen, Ohu und Neckarwestheim vom Netz gehen. Doch das dicke Ende kommt erst noch. Denn die Frage, wie und wo der Atommüll sicher endgelagert werden könnte, ist nach wie vor ungeklärt. Jahrelang haben die Stromkonzerne vom Betrieb der Atomkraftwerke profitiert, nicht zuletzt, weil es Milliardenbeträge für deren Förderung gab. Zurück bleiben der Atommüll und die radioaktiv verseuchten Atomreaktoren.

(aus: »Blätter« 5/2015, Seite 17-20)
Themen: Atom, Ökologie und Wirtschaft

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