Ausschluss und Abwertung: Was Muslime und Ostdeutsche verbindet | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Ausschluss und Abwertung: Was Muslime und Ostdeutsche verbindet

von Daniel Kubiak und Naika Foroutan

Die deutsche Gesellschaft ist polarisiert. Trotz guter Konjunktur klafft die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinander. Und obwohl die Staatseinnahmen von Jahr zu Jahr steigen, fallen dringend nötige Investitionen in Bildungseinrichtungen oder die Infrastruktur vermeintlichen Sparzwängen zum Opfer. Zugleich glauben immer mehr Bundesbürger, ihren Kindern werde es einmal schlechter gehen als ihnen selbst. Angesichts all dessen ist auch der gesellschaftliche Diskurs extrem polarisiert: Befürworter und Gegner der pluralen Demokratie stehen sich teils unversöhnlich gegenüber – als deren Sinnbild sehen letztere wahlweise die Globalisierung, die EU, Genderdebatten oder die „Überfremdung“.

(aus: »Blätter« 7/2018, Seite 93-102)
Themen: Rassismus, Migration und Ostdeutschland

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