Ausgabe Juni 2017

Kommentare

Lateinamerika: Der Fall Odebrecht oder Korruption ohne Grenzen

Wenn es einen Namen gibt, der in den vergangenen Monaten in Lateinamerika grenzüberschreitend Empörung ausgelöst hat, dann ist es „Odebrecht“. Er stand auf den Plakaten Hunderttausender Demonstranten in Brasilien, der Dominikanischen Republik und Peru, die wütend gegen die Bestechlichkeit ihrer Politiker protestierten.

Debatte

Kolumne

Kurzgefasst

Kurzgefasst

Oliver Fahrni: Frankreich: Die Geburt der »Vierten Rechten«?, S. 45-53

Analysen und Alternativen

Der Präsident als Unternehmer

Donald Trumps Devise „Make America great again“ und die damit verbundene nationalistisch-protektionistische Linie galt vielen Beobachtern als vorübergehendes Wahlkampfgehabe. Einmal im Amt, so hoffte man, würde auch Trump zum üblichen opportunistischen Politpragmatismus finden.

Die Lüge als System

Der Journalist und Aktivist Jonathan Rauch hat unlängst eine Liste amerikanischer Präsidenten aufgestellt, die das Wirken der „checks and balances“ behinderten oder große Firmen unter Druck setzten (Harry S. Truman und John F. Kennedy), die hinter dem Rücken der Öffentlichkeit Kriege anzettelten (Lyndon B. Johnson und George W.

Das neue deutsche Wir

Was ist deutsch? Weder Politiker noch Intellektuelle können hinreichend erklären, was das Deutschland der Gegenwart und seine Gesellschaft ausmacht. Umso lauter sind die regelmäßigen Forderungen nach der Formulierung einer „deutschen Leitkultur“.

Buch des Monats

Den Schmerz der Freiheit aushalten

Unter dem Eindruck des Terroranschlags auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ vor rund zwei Jahren verfasste der in Tel Aviv lehrende Psychologe und Philosoph Carlo Strenger eine Verteidigungsschrift der westlichen Werte. In seinem damaligen Buch mit dem Titel „Zivilisierte Verachtung.

Aufgespießt

Chronik des Zeitgeschehens

Chronik des Monats April 2017

1.4. – Venezuela. Nach heftigen Protesten nimmt das Oberste Gericht seine umstrittene Entscheidung vom Vormonat zurück, mit der das von der Opposition beherrschte Parlament weitgehend entmachtet werden sollte. Generalstaatsanwältin Luisa Ortega hatte das Gerichtsurteil öffentlich einen Verfassungsbruch genannt.