Autorinnen und Autoren Katajun Amirpur

Biographie von Katajun Amirpur

Katajun Amirpur, geb. 1971 in Köln, Dr. phil., Professorin für Islamische Studien sowie stellvertretende Direktorin der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg, Mitherausgeberin der „Blätter“.

Im Folgenden finden Sie sämtliche »Blätter«-Beiträge von Katajun Amirpur.

Katajun Amirpur in den »Blättern«

Islam and democracy

In Iran, the revolutionary dogma prevailing at the official level has obliged "post-Islamist" philosophers to provide profound justifications for Islam's compatibility with democracy. Katajun Amirpur puts contemporary Iranian thinking on religion and politics in the context of the intellectual anti-westernism of the Khomeini era.

Sprengsatz Philosophie

Seit dem Sommer letzten Jahres steckt die Islamische Republik Iran in ihrer bisher größten Legitimationskrise. Aus den Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni 2009 ging Mahmud Ahmadinedschad als Sieger hervor – so behauptet es jedenfalls die amtierende Regierung und mit ihr die höchste religiös-politische Instanz des Landes, Ayatollah Ali Khamenei.

Was bleibt von den Protesten?

Die Bilder sind fast wieder die alten, im Iran hat sich der öffentliche Protest weitgehend gelegt – von einigen, immer wieder aufflammenden Rufen „Gott ist größer“ abgesehen. Doch vieles wird bleiben von den Wochen der Demonstration und des Aufruhrs. Heute steht der Iran ganz woanders als vor dem 12. Juni 2009.

Juden im Iran: Heimat in der Diaspora?

Der Staat Israel gilt als die nationale Heimstätte des jüdischen Volkes. Das zionistische Selbstverständnis, exklusiv das Weltjudentum zu vertreten, wird jedoch nicht nur durch die große Zahl der in den Vereinigten Staaten lebenden Juden fundamental in Frage gestellt.

Das Jahrhundert der Schia

Die Situation nach den Wahlen im Irak stellt eine besondere Ironie der Geschichte dar: Faktisch haben die USA dem schiitischen Klerus, von dem sie durch die Revolution im Iran am schwersten gedemütigt wurden, einen politischen Handlungsspielraum eröffnet, den dieser niemals zuvor hatte.

Realexistierender Islamismus

Sie sollte den Triumph des islamischen Systems markieren. Im 25. Jahr der Islamischen Revolution werde die Parlamentswahl vom 19. Februar der Welt beweisen, dass Iran eine islamische Demokratie ist – diese Hoffnung äußerte vor wenigen Monaten Staatspräsident Mohammed Chatami.