Autorinnen und Autoren Franz Ansprenger

Im Folgenden finden Sie sämtliche »Blätter«-Beiträge von Franz Ansprenger.

Franz Ansprenger in den »Blättern«

Afrikas Erblast

Wenn es um Politik und Zukunft Afrikas geht, muss man zunächst dem grassierenden Afro-Pessimismus widerstehen. Genozid, ob rasend schnell in Ruanda oder schleichend im Sudan, Aids in Südafrika, Tribalismus und Korruption – insgesamt hat man sich angewöhnt, die ganze neuere Geschichte Afrikas unter dem Signum von Demokratieversagen und Staatszerfall zu betrachten.

Osttimor: Zwei Jahre danach

Osttimor... da war doch was? Vor knapp zwei Jahren schrieb ich in den "Blättern" (10/1999, S. 1192), wir würden "sehr genau zu prüfen haben", ob die Vereinten Nationen ihre soeben übernommene Verantwortung für diese Inselhälfte "so gestalte[n] werden, dass die Weiche auf Erfolg gestellt ist - oder auf Scheitern".

Südafrika am Ende des Regenbogens

Von Franz Ansprenger Unsere Vorfahren glaubten, am Ende des Regenbogens - da, wo er die Erde berührt - könne man ein goldenes Schüsselchen finden. Für die Südafrikaner die seit 1990 gern davon sprechen, ihre Zukunft als die einer Rainbow Nation zu gestalten, ist damit ein anderer, ein doppelter Wunsch verbunden.

Fragen zu Zaire

Wir wissen nicht, was in Zaire geschieht. Wir, das bin ich, der heute (13. November 1996) etwas darüber schreiben soll, das sind wahrscheinlich auch Sie, die es lesen. Genauer: Wir wissen so gut wie nichts darüber, was politisch geschieht, und Krieg ist bekanntlich die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Gibt es noch einen Staat Zaire? Wenn Mobutu befiehlt - gehorcht jemand?

Blauhelme - Hoffnung und Alpdruck der Vereinten Nationen

Sie sind in der heutigen Welt das markanteste Zeichen von Aktivität der Vereinten Nationen (VN): die Peace-keeping Operations unter Einsatz jener "Blauhelme", die 1988 mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet wurden - die "Blauhelme", keineswegs die VN insgesamt! Dabei kommen "Blauhelme" in der Charta der VN gar nicht vor.