Dokumente
zum Zeitgeschehen
Dokumente zum Zeitgeschehen
Studie des Weltwirtschaftsforums (engl. Originalfassung), 15.1.2020
Climate change is striking harder and more rapidly than many expected. The last five years are on track to be the warmest on record, natural disasters are becoming more intense and more frequent, and last year witnessed unprecedented extreme weather throughout the world. Alarmingly, global temperatures are on track to increase by at least 3°C towards the end of the century—twice what climate experts have warned is the limit to avoid the most severe economic, social and environmental consequences.
Studie der Otto-Brenner-Stiftung, 14.1.2020
Die Studie untersucht die Berichterstattung über Migration und Flucht in 16 europäischen Staaten und den USA.
Migranten und Flüchtlinge spielen in der Berichterstattung als Akteure nur eine untergeordnete Rolle. Sie werden meist als große Gruppen abgebildet, nur selten als Individuen. Innerhalb dieser ohnehin nur schwach repräsentierten Gruppe individueller Migranten sind wiederum viermal mehr Männer als Frauen vertreten. Als Sprecher kommen neunmal mehr „nicht-migrantische Akteure“ als Flüchtlinge und Migranten in den untersuchten Artikeln vor.
Pressemitteilung der UN-Menschenrechtskommission, 14.1.2020 (engl. Originalfassung)
We are deeply troubled by the staggering number of human rights defenders killed in Colombia during 2019. According to our records, 107 activists were killed last year, and our staff in Colombia are still in the process of verifying 13 additional cases reported during 2019 which, if confirmed, would raise the annual total to 120 killings.
EuGH-Gutachten, 14.1.2020
Ungarn erließ 2017 ein Gesetz, um Organisationen der Zivilgesellschaft, die Zuwendungenaus dem Ausland erhalten, transparent zu machen. Nach diesem Gesetz müssen sich solche Organisationen bei den ungarischen Behörden als „aus dem Ausland unterstützte Organisationen“ registrieren lassen, wenn der Zuwendungsbetrag, den sie in einem konkreten Jahr erhalten haben, einen bestimmten Schwellenwert erreicht.
World Report 2020 von Human Rights Watch (engl. Originalfassung), 14.1.2020
World Report 2020 is Human Rights Watch’s 30th annual review of human rights practices around the globe. It summarizes key human rights issues in more than 100 countries and territories worldwide, drawing on events from late 2018 through November 2019.
Studie einer internationalen Forschergruppe im Journal "Advances in Atmospheric Sciences" (engl. Originalfassung), 14.1.2020
Human-emitted greenhouse gases (GHGs) have resulted in a long-term and unequivocal warming of the planet. Because the oceans are the main repository of the Earth’s energy imbalance, measuring ocean heat content is one of the best way to quantify the rate of global warming. These data reveal that the world’s oceans (especially at upper 2000 m) in 2019 were the warmest in recorded human history.
Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, 13.1.2020
Der durchschnittliche wöchentliche Fleischkonsum in Deutschland liegt bei mehr als einem Kilogramm pro Kopf. Außerdem ist Deutschland in den vergangenen Jahren von einem Fleischimporteur zu einem Fleischexporteur geworden. Die damit einhergehende steigende Fleischproduktion wie auch die Milchproduktion wirken sich ne-gativ auf die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung aus. Um die Effekte auf Umwelt, Klima und Gesundheit gering zu halten, sollte die Produktion und der Konsum von Fleisch- und Milch(produkten) reduziert werden.
Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages, 8.1.2020
Das Gutachten beschreibt die denkbaren Folgen einer hypothetischen Erklärung der irakischen Regierung, wonach alle ausländischen Streitkräfte des Landes verwiesen würden.
Aufruf eines feministischen Netzwerkes, 10.1.2020
Für reproduktive Gerechtigkeit! Das Verbot von Eizellspende und Leihmutterschaft muss aufrechterhalten bleiben!
Mitteilung des EU-Erdbeobachtungsprogramms »Copernicus« (engl. Originalfassung), 8.1.2020
2019 was the fifth in a series of exceptionally warm years and the second warmest year globally ever recorded. Meanwhile, Europe saw its warmest year on record by a small margin. The five warmest years on record have all occurred in the last 5 years, with 2019 coming in as the second warmest and 2010-2019 being the warmest decade on record. The average temperature of the last 5 years was between 1.1 and 1.2 °C higher than the pre-industrial level defined by the IPCC.
Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 7.1.2020
Im Juni 2016 hat sich eine knappe Mehrheit der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs in einer Volksabstimmung dafür ausgesprochen, die Europäische Union zu verlassen. Damit könnte auch ein Ausstieg aus dem Gemeinsamen Binnenmarkt und der Europäischen Zollunion verbunden sein. Aufgrund der starken Exportabhängigkeit der deutschen Industrie wird dies nachteilige Wirkungen für Deutschland haben. [...]
Urteil des UN-Menschenrechtsausschusses, 7.1.2020 (engl. Originalfassung)
The obligation not to extradite, deport or otherwise transfer pursuant to article 6 of the Covenant may be broader than the scope of the principle of non-refoulement under international refugee law.
The Committee recalls that the obligation of States parties to respect and ensure the right to life extends to reasonably foreseeable threats and life-threatening situations that can result in loss of life.
Entwurf eines globalen Biodiversitätsvertrags (engl. Orginalfassung), 6.1.2020
Biodiversity, and the benefits it provides, is fundamental to human well-being and a healthy planet. Despite ongoing efforts, biodiversity is deteriorating worldwide and this decline is projected to continue or worsen under business-as-usual scenarios. The post-2020 global biodiversity framework10builds on the Strategic Plan for Biodiversity 2011-2020 and sets out an ambitious plan to implement broad-based action to bring about a transformation in society’s relationship with biodiversity and to ensure that, by 2050, the shared vision of living in harmony with nature is fulfilled.
Gemeinsame Erklärung von Angela Merkel, Emmanuel Macron und Boris Johnson über die Situation im Irak, 5.1.2020
Wir haben die jüngsten Angriffe auf Koalitionstruppen in Irak verurteilt und sind tief besorgt über die negative Rolle, die Iran in der Region gespielt hat, insbesondere durch die iranischen Revolutionsgarden und die al-Quds-Einheit unter dem Kommando von General Soleimani.
Es kommt nunmehr entscheidend darauf an, zu deeskalieren. Wir appellieren an alle beteiligten Akteure, äußerste Zurückhaltung und Verantwortungsbewusstsein an den Tag zu legen. Die aktuelle Spirale der Gewalt in Irak muss beendet werden.
Global Gender Gap Report 2020, 16.12.2019 (engl. Originalfassung)
Now in its 14th year, the Global Gender Gap Report 2020 benchmarks 153 countries on their progress towards gender parity in four dimensions: Economic Participation and Opportunity, Educational Attainment, Health and Survival and Political Empowerment. In addition, this year’s report examines gender gap prospects in the professions of the future.
Jahresbilanz der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen, 17.12.2019
Zum Jahresende 2019 sitzen weltweit 389 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit im Gefängnis, zwölf Prozent mehr als vor einem Jahr. Fast die Hälfte von ihnen ist auf nur drei Länder konzentriert: auf China, Ägypten und Saudi-Arabien.
Studie der OECD und der Bertelsmann-Stiftung, 16.12.2019
Deutschland ist für zugewanderte Akademiker bislang mäßig attraktiv. Im OECD-weiten Vergleich schneidet die Bundesrepublik lediglich auf Platz zwölf ab. Spitzenreiter bei den Akademikern sind Australien, Schweden und die Schweiz.
Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, 13.12.2019
Das Erfreuliche zuerst: Die Armut in Deutschland ging von 2017 auf 2018 zurück. Es ist mit minus 0,3 Prozentpunkten zwar ein nur leichter Rückgang, auch bleibt die Armut mit 15,5 Prozent in Deutschland auf hohem Niveau, doch ist es zumindest der erste Rückgang seit 2014 und der erste Rückgang der Quote um mehr als minimale 0,1 Prozentpunkte seit 2006.
Bekanntgabe der Anklagepunkte im Impeachment gegen Donald Trump, 10.12.2019 (engl. Originalfassung)
"Today, in service to our duty to the Constitution and to our country, the House Committee on the Judiciary is introducing two articles of impeachment charging the President of the United States, Donald J. Trump, with committing high Crimes and Misdemeanors.
Rechtsgutachten im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung, 10.12.2019
Seit die rot-rot-grüne Landesregierung in Berlin angekündigt hat, mit dem sogenannten Mietendeckel die Mieten der Bundeshauptstadt zu begrenzen, ist eine rege Debatte über seine Rechtmäßigkeit entfacht.
Bericht des Stockholm International Peace Research Institute, 9.12.2019 (engl. Originalfassung)
Sales of arms and military services by the sector’s largest 100 companies (excluding those in China) totalled $420 billion in 2018, marking an increase of 4.6 per cent compared with the previous year.
Positionspapier des Umweltbundesamtes, 5.12.2019
Mit den bis 2018 beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen wird das Ziel, die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor auf 95 bis 98 Mio. t CO2-Äquvalente in 2030 zu reduzieren, deutlich verfehlt werden. Es bleibt eine Klimaschutzlücke von deutlich mehr als 50 Mio. t CO2-Äq. bestehen.
Studie von Germanwatch, 4.12.2019
Der Globale Klima-Risiko-Index zeigt, wie stark Länder von Wetterextremen wie Überschwemmungen, Stürmen, Hitzewellen etc. betroffen sind.
Bericht von Lobbycontrol, 5.12.2019
Ein Glyphosat-Verbot würde in der EU Wohlstandsverluste in Milliardenhöhe verursachen. Mit dieser Warnung nahmen Monsanto und andere Glyphosat-Hersteller Einfluss auf die öffentliche und politische Diskussion über die Wiederzulassung des Unkrautvernichters. Ihr Beleg: Eine vermeintlich unabhängige Studie vom Institut für Agribusiness aus Gießen.
Studie der Bertelsmann-Stiftung, 5.12.2019
Die Beschäftigungsdaten erreichen in fast allen EU- und OECD-Staaten wieder bessere Werte als auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Dennoch ist das Armutsrisiko kaum gesunken. Stillstand herrscht auch bei der Generationengerechtigkeit. Deutschland belegt im internationalen Ranking des Social Justice Index den 10. Platz.