Dokumente zum Zeitgeschehen

Dokumente zum Zeitgeschehen

»Wer wird der Nächste sein?«

Studie der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zum Drohnenkrieg der USA in Pakistan, 22.10.2013 (engl. Originalfassung)

»25 Milliarden Euro pro Jahr durch Menschenhandel in Europa«

Abschlussbericht des Sonderausschusses gegen organisiertes Verbrechen, Korruption und Geldwäsche des EU-Parlaments, 26.9.2013

Mit der Vorlage des Entwurfs eines Schlussberichts ist die bisher durchgeführte Arbeit des Sonderausschusses gegen organisiertes Verbrechen, Korruption und Geldwäsche, der per Beschluss des Europäischen Parlaments vom 14. März 2012 eingerichtet wurde, abgeschlossen.

»460 000 Tote infolge von Krieg und Besatzung«

Studie verschiedener Wissenschaftler über die tödlichen Folgen des Irak-Krieges, erschienen in der medizinischen Fachzeitschrift „PLOS Medicine“, 16.10.2013 (engl. Originalfassung

Background

Previous estimates of mortality in Iraq attributable to the 2003 invasion have been heterogeneous and controversial, and none were produced after 2006. The purpose of this research was to estimate direct and indirect deaths attributable to the war in Iraq between 2003 and 2011.

»Reiche Rentner leben länger«

Bericht des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung, 15.10.2013

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt seit Jahren. Profitieren können alle Bürger von diesem Anstieg – aber nicht gleichermaßen: Im Jahr 2008 etwa durften einkommensstarke 65-Jährige noch mit einer weiteren Lebenszeit von 20 Jahren rechnen. Ihren Altersgenossen mit sehr niedrigen Renten dagegen blieben nicht einmal mehr 15 Jahre.

»Ein Achtel der Weltbevölkerung ist von massiver Unterernährung betroffen«

Jahresbericht der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) über die globale Ernährungsunsicherheit, 1.10.2013 (engl. Originalfassung)

Thirteen years ago, world leaders came together to adopt the United Nations Millennium Declaration. They committed their nations to a new global partnership to reduce extreme poverty and hunger, setting out a series of targets to be met by 2015, which have become known as the Millennium Development Goals (MDGs).

»In Kindertagesbetreuung investieren, Ehegattensplitting deckeln«

Ergebnisse der Gesamtevaluation familienbezogener Leistungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), des ifo Instituts und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bundesregierung, 1.10.2013

Mit der von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen „Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Leistungen“ wurden erstmals zentrale Instrumente der deutschen Familienpolitik systematisch und umfassend evaluiert.

»Noch zehn Prozent der Kinder weltweit arbeiten«

Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu Kinderarbeit, 23.9.2013 (engl. Originalfassung)

Since the year 2000, the ILO has been taking stock and measuring global progress on the reduction of child labour. Since 2006, it has undertaken this analysis in light of the target set by the International Labour Organization of eliminating all the worst forms of child labour by 2016.

»Acht deutsche Banken finanzieren Atomwaffenhersteller«

Studie der niederländischen Sektion der katholischen Friedensorganisation Pax Christi zu den weltweiten Investitionen in die Herstellung von Atomwaffen, 10.10.2013

Almost seventy years after the first use of nuclear weapons, about 17,000 still remain today. The few countries that keep these weapons of mass destruction are planning to spend more than USD 1,000,000,000,000 over the next decade to maintain, and modernize them. More than one trillion dollars over ten years, or USD 100,000,000,000 per year.

»Wir glauben, dass unser Kampf gerecht ist.«

Offener Brief der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ an den Hamburger Senat, 16.10.2013

Sehr geehrter Herr Scholz, sehr geehrter Herr Neumann,

Nicht wir, die Menschen der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ verstecken unsere Identität, sondern die europäischen Regierungen verstecken sich vor der Verantwortung, sich der Realität zu stellen.

»30 Millionen Menschen weltweit leben in Sklaverei«

Global Slavery Index der Walk Free Foundation, 17.10.2013

Executive Summary

Modern slavery includes slavery, slavery-like practices (such as debt bondage, forced marriage, and sale or exploitation of children), human trafficking and forced labour. This is the first year of the Global Slavery Index. A key finding from this inaugural Index is that there are an estimated 29.8 million people enslaved around the world.

»Die US-Regierung sollte ihre Sicherheitspolitik in Lateinamerika umstellen«

Studie der Latin American Working Group (LAW), des Center for International Policy (CIP) und des Washington Office on Latin America (WOLA), 18.9.2013 (engl. Originalfassung)

The United States’ diplomatic influence is ebbing in Latin America and the Caribbean. U.S. military influence, though, remains strong. The result is inertia, a policy on autopilot, focused on security threats and capabilities at a time when creativity is badly needed.

»Für Migration und Integration sollte ein Querschnitts-Ministerium zuständig sein«

Petition des Rats für Migration e.V. für eine institutionelle Reform der Migrations- und Integrationspolitik, 1.10.2013

Wir leben in einer Einwanderungsgesellschaft mit schon mehreren Generationen von Einwanderern. Strukturen und Lebensformen verändern sich, beschleunigt durch den Druck des demografischen Wandels. Migration und Integration sind Schlüsselthemen von Gegenwart und Zukunft, die fast alle Politikbereiche durchdringen.

»Ich glaube fest an die Möglichkeiten des diplomatischen Weges«

Rede des US-Präsidenten Barack Obama vor der UN-Vollversammlung in New York, 24.9.2013 (engl. Originalfassung)

Mr. President, Mr. Secretary General, fellow delegates, ladies and gentlemen: each year we come together to reaffirm the founding vision of this institution. For most of recorded history, individual aspirations were subject to the whims of tyrants and empires. Divisions of race, religion and tribe were settled through the sword and the clash of armies.

»Der Iran stellt absolut keine Gefahr für die Welt dar«

Rede des iranischen Präsidenten Hassan Rohani vor der UN-Vollversammlung in New York, 24.9.2013 (engl. Fassung)

In the name of God, the Compassionate, the Merciful

Praise be to God, the lord of the worlds. Blessing and peace be upon our prophet Mohammad and his kin companions.

Mr. President, Mr. Secretary-General,

Excellencies, Ladies and Gentlemen,

»Brasilien weiß sich selbst zu schützen, Herr Präsident«

Rede der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff vor der UN-Vollversammlung in New York, 24.9.2013 (engl. Fassung)

Ambassador John Ashe, president of the 68th session of the United Nations General Assembly,

Mr. Ban Ki-moon, Secretary-General of the United Nations,

Heads of State and Government,

Ladies and Gentlemen,

»37 Prozent der syrischen Krankenhäuser sind zerstört«

Offener Brief von 44 renommierten Ärztinnen und Ärzten zur katastrophalen medizinischen Versorgung in Syrien, 16.9.2013

Der Konflikt in Syrien ist inzwischen wohl eine der weltweit größten humanitären Katastrophen seit Ende des Kalten Krieges. Die Zahl der Todesopfer, die meisten davon Zivilistinnen und Zivilisten, wird auf 100.000 Menschen geschätzt. Eine noch weitaus größere Zahl wurde verwundet, gefoltert oder misshandelt.

»2012 starben 6,6 Millionen Kinder unter fünf Jahren«

Unicef-Bericht zu weltweiter Kindersterblichkeit, 13.9.2013 (engl. Originalfassung)

Despite rapid progress in reducing child deaths since 1990, the world is still failing to renew the promise of survival for its most vulnerable citizens.