Dokumente zum Zeitgeschehen

Dokumente zum Zeitgeschehen

»Luftverschmutzung kostete 2012 7 Millionen Menschen das Leben«

Auszug aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Zusammenhang von Luftverschmutzung und Gesundheit, 25.3.2017 (engl. Originalfassung)

Globally, 4.3 million deaths were attributable to household air pollution (HAP) in 2012, almost all in low and middle income (LMI) countries. The South East Asian and Western Pacific regions bear most of the burden with 1.69 and 1.62 million deaths, respectively.

»Schwellen- Entwicklungsländer profitieren wenig von der Globalisierung«

Studie der Bertelsmann Stiftung zu den Effekten der Globalisierung, 24.3.2014

Die Studie „Globalisierungsreport 2014: Wer profitiert am stärksten von der Globalisierung?“ umfasst zwei Teile. Der erste Teil ist der Frage gewidmet, in welchem Maß unterschiedliche Länder in der Vergangenheit von der Globalisierung profitiert haben und inwiefern das auch in Zukunft der Fall sein kann.

»Ökonomische Ungleichheit lähmt wirtschaftliches Wachstum«

Diskussionspapier von Mitarbeitern des IWF zum Zusammenhang von Umverteilung und Wachstum, Februar 2014 (engl. Orginalfassung)

Economists are increasingly focusing on the links between rising inequality and the fragility of growth. Narratives include the relationship between inequality, leverage and the financial cycle, which sowed the seeds for crisis; and the role of political-economy factors (especially the influence of the rich) in allowing financial excess to balloon ahead of the crisis.

»Wir wollen in Würde leben und arbeiten!«

Manifest der spanischen Protestbewegung »Märsche für Würde 22-M«, 22.3.2014 (engl. Originalfassung)

We’re starting 2014 with no improvement for the workers, sunk in an unprecedented capitalist crisis and without any measures on the part of this illegitimate government other than misery, precariousness and repression, rulers who act as reall representatives of big banks, employers and big business, of capitalism, under the order of the Troika (the European Commission, the Central Europea

»Für die Menschen gehörte die Krim schon immer zu Russland«

Rede des russischen Präsidenten Wladmir Putin anlässlich des Russland-Beitritts der Krim, 18.3.2014 (englische Übersetzung)

Federation Council members, State Duma deputies, good afternoon.  Representatives of the Republic of Crimea and Sevastopol are here among us, citizens of Russia, residents of Crimea and Sevastopol!

»Deutsche Unternehmen tun zu wenig für Familien«

Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland, März 2014

  • Gerade 11 Prozent der Frauen mit Kinderwunsch im Alter zwischen 30 und 40 Jahren sind überzeugt davon, dass sich Führungskräfte in ihrem Betrieb „glaubhaft und nachhaltig“ für die Vereinbarkeit von Familie oder Kindern und Beruf einsetzen.

»Klimaerwärmung gefährdet Lebensmittelversorgung weltweit«

Kurzstudie der Nichtregierungsorganisation Oxfam anlässlich der Konferenz des UN-Klimarates (IPCC) in Japan, 25.3.2014 (engl. Originalfassung)

Hunger is not and need never be inevitable. However climate change threatens to put back the fight to eradicate it by decades – and our global food system is woefully unprepared to cope with the challenge.

»Die Umsetzung des Menschenrechts auf inklusive Bildung bleibt hinter den Erwartungen zurück«

Vorabfassung der Studie des Deutschen Instituts für Menschenrechte zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an deutschen Schulen, 15.3.2014

Das Recht auf inklusive Bildung

Im März 2009 ist für die Bundesrepublik Deutschland das im Jahr 2006 verabschiedete UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (im Weiteren: UN-BRK oder die Konvention) mit seinem Fakultativprotokoll in Kraft getreten.

»Der Schlüssel für einen Neuanfang in der Ukraine liegt bei den politischen Eliten«

Positionspapier der Stiftung Wissenschaft und Politik zur Krise in der Ukraine, 15.3.2014

Die Ukraine erlebt derzeit die schwerste Krise seit ihrer Unabhängigkeit 1991. Die Eskalation der Gewalt in Kiew, der dutzende Menschenleben zum Opfer fielen, separatistische Bestrebungen auf der Krim und die instabile Lage im Osten des Landes – all das ist neben Russlands verantwortungsloser Großmachtpolitik auch einer auf Eigennutz bedachten Elite anzulasten.

»Arm stirbt früher«

Bericht des Robert-Koch-Instituts zum Zusammenhang von Armut und Lebenserwartung, 25.2.2014

Kernaussagen

– Ein niedriger sozioökonomischer Status geht mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko und einer verringerten Lebenserwartung einher.

– Noch in der ferneren Lebenserwartung ab dem 65. Lebensjahr zeichnen sich Unterschiede zuungunsten von Frauen und Männern mit niedrigem sozio- ökonomischen Status ab.

»Beugen Sie sich nicht den Wirtschaftsinteressen!«

Offener Brief bildungspolitischer Initiativen an die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, 13.3.2014

Offener Brief von zivilgesellschaftlichen und hochschulnahen Kräften zum Hochschulzukunftsgesetz der NRW -Landesregierung an die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, Frau Svenja Schulze nachrichtlich an die Ministerpräsidentin des Landes NRW, Frau Hannelore Kraft sowie an den Vorsitzenden des Landtagssausschusses für Innovation, Wissenschaft

»Die NSA ist der Feind des Internet«

Bericht der Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen zur Einschränkung der Grundrechte im Internet, 12.3.2014 (engl. Originalfassung)

Natalia Radzina of Charter97, a Belarusian news website whose criticism of the government is often censored, was attending an OSCE-organized conference in Vienna on the Internet and media freedom in February 2013 when she ran into someone she would rather not have seen: a member of the Operations and Analysis Centre, a Belarusian government unit that coordinates Internet surveillance and censor

»Jede dritte Frau ist Opfer von Gewalt«

Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte zu Gewalt gegen Frauen in der EU, 5.3.2014

Warum brauchen wir diese Erhebung?

Gewalt gegen Frauen als Grundrechtsverstoß in der EU hervorheben

»Wachstum ohne Umverteilung ist nicht nachhaltig«

Studie des IWF zu Ungleichheit und Wachstum, Februar 2014 (engl. Originalfassung)

Economists are increasingly focusing on the links between rising inequality and the fragility of growth. Narratives include the relationship between inequality, leverage and the financial cycle, which sowed the seeds for crisis; and the role of political-economy factors (especially the influence of the rich) in allowing financial excess to balloon ahead of the crisis.

»Wählt Europa!«

Aufruf europäischer Intellektueller zur Europawahl, 26.2.2014

Im Mai dieses Jahres sind die Bürgerinnen und Bürger zum ersten Mal zur Wahl über die Zukunft Europas aufgerufen: Welches Europa wollen wir? Seit Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages und während des gesamten Zeitraumes der Krise hatten die Bürger nie die Gelegenheit, in einem demokratischen Willensbildungsprozess über die Zukunft der EU zu befinden.

»Deutschland weist die höchste Vermögensungleichheit auf«

Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Vermögensverteilung innerhalb der Eurozone, 26.2.2014

Nach aktuellen Analysen auf der Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) belief sich das Nettovermögen der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2012 auf 6,3 Billionen Euro. Knapp 28 Prozent der erwachsenen Bevölkerung verfügten über kein oder sogar ein negatives Vermögen.

»Die radikale Kürzungspolitik hat verheerende Auswirkungen auf das griechische Gesundheitssystem«

Studie der medizinischen Fachzeitschrift »The Lancet« zu den Folgen der europäischen Krisenpolitik, 22.2.2014 (engl. Originalfassung)

Greece’s economic crisis has deepened since it was bailed out by the international community in 2010. The country underwent the sixth consecutive year of economic contraction in 2013, with its economy shrinking by 20% between 2008 and 2012, and anaemic or no growth projected for 2014.

»Schwere und Ausmaß der Verbrechen sind in der heutigen Welt beispiellos«

Bericht der Vereinten Nationen zur Menschenrechtslage in Nordkorea, 17.2.2014 (engl. Originalfassung)

Systematic, widespread and gross human rights violations have been and are being committed by the Democratic People’s Republic of Korea, its institutions and officials. In many instances, the violations of human rights found by the commission constitute crimes against humanity.

»Die Situation verlangt nach einer starken und unmittelbaren Reaktion«

Bericht von Amnesty International zur Menschenrechtskrise in der Zentralafrikanischen Republik, 12.2.2014 (engl. Originalfassung)

Summary

“Ethnic cleansing” of Muslims has been carried out in the western part of the Central African Republic, the most populous part of the country, since early January 2014. Entire Muslim communities have been forced to flee, and hundreds of Muslim civilians who have not managed to escape have been killed by the loosely organised militias known as anti-balaka.