Dokumente zum Zeitgeschehen

Dokumente zum Zeitgeschehen

»Die Arbeitslosigkeit weist innerhalb Deutschlands regional immer noch erhebliche Unterschiede auf«

Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit der Bundesregierung, 6.9.2017

Die Politik der Bundesregierung ist auch weiterhin auf das Ziel ausgerichtet, gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland herzustellen. Die deutsche Wiedervereinigung liegt nun fast 27 Jahre zurück. Der Prozess des Zusammenwachsens zwischen Ost und West ist weit vorangeschritten, es wurde in den neuen Ländern und für die dort lebenden Menschen viel erreicht.

»Verkehrswende für Deutschland: Der Weg zu CO2-freier Mobilität bis 2035«

Studie von Greenpeace, 31.8.2017

Den Verkehr frei von klimaschädlichen Emissionen zu machen, erfordert eine grundlegende Wende der Mobilität. Um dazu beizutragen, die Erhitzung der Erde auf einen Wert von 1,5°C gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, muss Deutschland schon jetzt die notwendigen Veränderungen für eine Dekarbonisierung des Verkehrs bis 2035 anstoßen.

»Homo- und Bisexuelle verdienen weniger als Heterosexuelle«

Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, 31.8.2017

Mit der Öffnung der Ehe für alle, die zum Ende der derzeitigen Legislaturperiode eine fraktionsübergreifende parlamentarische Mehrheit fand, schreitet die rechtliche Gleichstellung Homosexueller in Deutschland voran.

»Bei den Protesten in Venezuela kommt es zu massiven Menschenrechtsverletzungen«

Bericht des UN-Menschenrechtsrates, 30.8.2017 (engl. Originalfassung)

OHCHR’s findings detailed in this report point to an increasingly critical human rights situation since the protests began, with mounting levels of repression of political dissent by national security forces, and increasing stigmatization and persecution of people perceived as opposing the Government of President Maduro.

»Europas Muslime sind zunehmend gesellschaftlich integriert«

Studie der Bertelsmann Stiftung, 24.8.2017

Muslime sind die größte religiöse Minderheit in Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern. Sie sind in ihrer großen Mehrheit in ihren Aufnahmeländern angekommen, haben sich Existenzen aufgebaut, Familien gegründet, Arbeitsplätze geschaffen.

»Lebensmittelwarnungen: Viele Informationen erfolgen zu spät«

Studie von foodwatch, 23.8.2017

Mehr als fünfhundertmal in den vergangenen fünf Jahren wurden in Deutschland Lebensmittel zurückgerufen, im Durchschnitt jede Woche mindestens zwei. Die Tendenz ist steigend: Für 2016 meldet das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 148 Produktrückrufe, 2015 zählte es 100, in den Jahren zuvor 107 (2014), 75 (2013) und 83 (2012).

»60 Prozent der EU-Bürger wollen mehr Zusammenarbeit in Europa«

Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, 18.8.2017

In dieser Studie wurden im Rahmen einer zufallsgestützten Auswahl Wahlberechtigte in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden sowie in der Tschechischen und Slowakischen Republik zu ihren Wahrnehmungen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Erwartungen an die EU befragt.

»Steuern: Wer wenig hat, wird am stärksten belastet«

Studie der Bertelsmann Stiftung, 17.8.2017

Das deutsche Steuer- und Transfersystem wird immer wieder als wachstums- und anreizfeindlich kritisiert. Die politische Debatte dreht sich dabei vor allem um den sogenannten Mittelstandsbauch im Einkommensteuertarif. Diese Studie hat das Zusammenwirken der verschiedenen Komponenten des Steuer-, Abgaben- und Transfersystems in der Bundesrepublik Deutschland untersucht.

»Tricksereien bei Lärm-Emission von Autos und Motorrädern«

Pressemitteilung des ARD-Wirtschaftsmagazins Plusminus, 9.8.2017

Nicht nur beim Verbrauch und Schadstoffausstoß von Fahrzeugen wird seit Jahren getrickst, auch bei der Geräuschemission weichen die Werte des offiziellen Messverfahrens ganz erheblich vom tatsächlichen Lärm auf der Straße ab. Das berichtet das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus am Mittwoch, den 9. August 2017, im Ersten.

»Trotz Überschüssen: Jede fünfte Kommune dauerhaft in Haushaltskrise«

Studie der Bertelsmann Stiftung, 9.8.2017

Auf Bundesebene erreichen die Kommunen seit fünf Jahren wieder Überschüsse. Der tiefe Einbruch der Wirtschaftskrise scheint überwunden. Die Krise hat aber bleibende Spuren hinterlassen und die Erholung erreichte nicht alle Kommunen. Vielerorts wachsen die Haushaltskrisen weiter, trotz guter Rahmenbedingungen.

»Vielen Migranten droht in Lybien Folter, Vergewaltigung und Sklaverei«

Bericht von Oxfam International, 9.8.2017 (engl. Originalfassung)

Thousands of refugees and migrants face kidnap, slavery, torture and sexual violence in Libya before crossing the Mediterranean Sea to reach Italy – if they are not killed first. Oxfam has spoken to men and women who have spent months being beaten, tied up like animals and sold as cheap labour in Libya’s shocking slave trade.

»Der IS verübt weiterhin einen Genozid an den Jesiden«

Pressemitteilung der UN-Ermittlungskommission Syrien, 3.8.2017 (engl. Originalfassung)

Three years after the ISIL attack on the Yazidis, the Commission of Inquiry on Syria calls on the international community to recognize the crime of genocide being committed by ISIL against the Yazidis and to undertake steps to refer the situation to justice, and reiterates its recommendation to all parties fighting ISIL to consider rescue plans of Yazidi captives.

»Der Dieselgipfel ist ein Sieg der Autolobby«

Pressemitteilung von LobbyControl, 3.8.2017

Der Dieselgipfel hat nochmal vor Augen geführt, was Sache ist: Deutschland hat ein massives Lobbyismus-Problem. Da haben die Autokonzerne jahrelang Verbraucher und Öffentlichkeit betrogen und belogen, gegen Gesetze verstoßen, die Luft verdreckt und Menschen krank gemacht – und die Bundesregierung lädt die Unternehmer zum freundlichen Gespräch.

»G20-Gipfel braucht Aufklärung durch Untersuchungsausschuss«

Offener Brief der Humanistischen Union an die Hamburger Bürgerschaft, 27.7.2017

Die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union fordert die Hamburger Bürgerschaft dazu auf, eine  unabhängige Aufklärung bei der Aufarbeitung der Ereignisse rund um den G20-Gipfel zu gewährleisten.

»Das Diesel-Forum ist grandios gescheitert«

Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe, 2.8.2017

Auf Einladung von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt fand am heutigen Tag das erste Treffen des „Nationalen Forums Diesel“ statt. Hierzu erklärt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

»Das Vertrauen in die EU wächst wieder«

Umfrage von Eurostat, 2.8.2017 (engl. Originalfassung)

One year after the referendum in the UK, an increasing majority of people in the EU are optimistic about the future of the European Union. Close to a majority of Europeans are now also optimistic about the state of their national economy. Trust in the European Union is growing – it is at its highest level since 2010, and support for the euro is greater than it has been since 2004.

»Die Gesichtserkennung in Bahnhöfen greift massiv in Grundrechte ein«

Pressemitteilung des Deutschen Anwaltvereins, 1.8.2017

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) warnt vor dem Einsatz von Gesichtserkennungssystemen an öffentlichen Plätzen und bezweifelt, dass dies den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts entspricht. Nach Ansicht des DAV-Präsidenten Ulrich Schellenberg gibt es keine Rechtsgrundlage für diese Maßnahme.

»Senkung der Mehrwertsteuer entlastet untere und mittlere Einkommen am stärksten«

Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, 2.8.2017

Wenn man vor allem die Bürgerinnen und Bürger, die untere und mittlere Einkommen beziehen, steuerlich entlasten will, sollte man nicht die Einkommensteuer senken, sondern die Mehrwertsteuer. Eine Senkung des Mehrwertsteuer-Regelsatzes um einen Prozentpunkt auf 18 Prozent würde die Verbraucherinnen und Verbraucher um elf Milliarden Euro entlasten.

»G20: Alleine 182 Polizeibeamte durch Reizgas verletzt«

Antwort des Hamburger Senats auf Kleine Anfrage der Linken, 25.7.2017

Auf der Pressekonferenz von Polizei und Stadt nach dem G20-Gipfel sprach Gesamteinsatzleiter Dudde von 476 verletzten Polizeibeamtinnen und -beamten, die zwischen dem 22. Juni und dem 9. Juli 2017 verletzt worden seien.