Dossier China

Chinas Weg zur Weltmacht

Der chinesische Präseident Xi Jinping während der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China in Peking am 1. Oktober 2019

Bild: imago images / Xinhua

China macht verstärkt seinen globalen Einfluss geltend und fordert damit den Vormachtanspruch der USA heraus. Dabei verbindet Peking maoistische Kontrolltechniken im Innern mit einer kapitalistischen Freihandelspolitik. Wie sieht sie aus, die neue Weltordnung?

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Alle Beiträge des Dossiers

Der Kampf der Weltanschauungen

Die Konfrontation der Weltmächte USA und China ist auch eine Konfrontation zweier Philosophien: Ein westlicher, die Menschenrechte ins Zentrum stellender Universalismus wird dabei von einem Universalismus der friedlichen Koexistenz unterschiedlicher Systeme herausgefordert.

Der Kampf des Jahrhunderts

Das „kurze 20. Jahrhundert“, wie Eric Hobsbawm es nannte, soll 1989 mit dem Sieg der USA im Kalten Krieg geendet haben. Doch heute steht Amerika einem mächtigen und durchsetzungsfähigen China gegenüber – einem Einparteienstaat mit einer Staatsideologie, die er den Marxismus des 21. Jahrhunderts nennt, und der eifrig eine starke Armee aufbaut, wobei er sich auf eine Wirtschaft stützt, die in absehbarer Zukunft die größte der Welt werden will.

China: Das Reich der E-Autos

Anfang Mai endete in Peking mit der „Auto China 2018“ die mittlerweile wichtigste Automesse der Welt; während der Detroiter Messestandort, wo regelmäßig die größte Autoshow der USA stattfindet, Ende Januar Absagen von Porsche, Jaguar, Land Rover, Mazda, Volvo und den anziehungskräftigen Exoten von Ferrari bis Bugatti verkraften musste, kann es sich di

Tribut für China: Die neue eurasische Weltordnung

Erst die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem, dann die Ausrufung des Handelskrieges gegen China und – wenn auch mit Aufschub – gegen Europa und schließlich die Aufkündigung des Iran-Abkommens: Es vergeht kein Tag, an dem der US-Präsident Donald Trump die Welt – und vor allem den europäischen Teil des Westens – nicht mit seinen schei

Der Tod Liu Xiaobos und die Schwäche des chinesischen Regimes

Der relativ plötzliche Tod des inhaftierten chinesischen Dissidenten und Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo am 13. Juli 2017 bedeutet einen großen Verlust. Er sandte auch eine deutliche Botschaft: Die Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ist entschlossen, ihr politisches Monopol mit allen Mitteln und um jeden Preis zu verteidigen.

Lateinamerika: Chinas neuer Hinterhof

Der neue US-Präsident Donald Trump setzt derzeit alles daran, das von seinem Amtsvorgänger Barack Obama mühsam erneuerte Verhältnis zu den lateinamerikanischen Ländern mit dem Holzhammer zu zertrümmern.