Biographie von Helga Dickow

Helga Dickow, geb. 1959 in Bad Mergenheim, Dr. phil, Politikwissenschaftlerin, wiss. Mitarbeiterin am Arnold-Bergstraesser-Institut in Freiburg.

Im Folgenden finden Sie sämtliche »Blätter«-Beiträge von Helga Dickow.

Helga Dickow in den »Blättern«

Burundi zwischen Frieden und Krieg

Lange Zeit galt der ostafrikanische Kleinstaat Burundi als Kriegs- und Unruheherd. Um so aufmerksamer wird derzeit auf den zwar anhaltenden, aber labilen Frieden des dicht bevölkerten Landes geschaut. Seit Mai 2010 fanden dort innerhalb von drei Monaten Kommunal-, Präsidentschafts-, Parlaments- sowie Senatswahlen statt – ein wahrer Wahlmarathon.

Südafrika: Zuma vor der Bewährung

Auch die vierte Wahl seit Ende der Apartheid in Südafrika hat der African National Congress (ANC) am 22. April d.J. überraschend deutlich gewonnen. Zwar verfehlte der ANC diesmal knapp die Zweidrittelmehrheit im Parlament.

Südafrika nach Mbeki

Der Abgang war unrühmlich. Als Thabo Mbeki Ende September auf Geheiß seiner Partei ANC als Präsident Südafrikas zurücktrat, kam dies einer Demütigung gleich. Schließlich wäre Mbekis zweite und letzte Amtszeit ohnehin mit der Neuwahl im April 2009 ausgelaufen.

Südafrika: Ende des Regenbogens?

Viele Südafrikaner und langjährige Beobachter des Landes fühlten sich Mitte Mai dieses Jahres in die Hochphase der Apartheid und der Kämpfe in den Townships zurückversetzt: Sie sahen Bilder von Menschen, die gejagt und getötet wurden.

Simbabwes Siechtum

Die Nachrichten aus Simbabwe sind alarmierend: Die offizielle Inflationsrate betrug im September fast 8000 Prozent. Unabhängige Beobachter sprechen gar von 25 000 Prozent und erwarten einen Anstieg auf 100 000 Prozent bis Ende dieses Jahres. Die Regale in den Läden sind leer gefegt, seit Präsident Robert Mugabe Ende Juni für alle Waren und Dienstleistungen einen Preisstopp einführte.

Die Plünderung Simbabwes

Selbst in unserer von Bildern übersättigten Fernsehwelt sorgten die Aufnahmen des simbabwischen Oppositionsführers kürzlich für Aufsehen: Dort war Morgan Tsvangirai mit halb rasiertem Schädel und schweren Kopfverletzungen zu sehen, die ihm Sicherheitskräfte im März d.J. nach einer Demonstration zugefügt hatten.