Dokumente
zum Zeitgeschehen
Dokumente zum Zeitgeschehen
Bertelsmann Transformation Index 2016, 29.02.2016
Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht im aktuellen Bertelsmann Transformation Index eine Bestandsaufnahme der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung aller Staaten, die kein konsolidiertes demokratisches System besitzen. Im globalen Zusammenhang wurden folgende Ergebnisse festgestellt.
Aufruf zum "Romaday" 2016, 29.02.2016
Anlässlich des ROMADAY am 8. April 2016 hat sich ein breites gesamtgesellschaftliches Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas gebildet. Ziel des Bündnisses ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die europaweite Diskriminierung von Sinti und Roma zu lenken und ein sichtbares Zeichen gegen diesen Antiziganismus zu setzen.
Aufruf von 60 Nichtregierungsorganisationen an Frankreichs Präsident Hollande, 26.02.2016 (engl. Originalfassung)
Over 60 FIDH member organisations, including of course the French League of Human Rights, are particularly concerned about the situation of civil liberties and individual freedoms in France. All of our members were horrified by the terrorist attacks committed in 2015 in Paris and Saint Denis.
Wirtschaftsausblick der OECD, 18.2.2016 (engl. Originalfassung)
The world economy is likely to expand no faster in 2016 than in 2015, its slowest pace in five years. Trade and investment are weak. Sluggish demand is leading to low inflation and inadequate wage and employment growth.
Report der IPPNW, 17.2.2016
Die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophen dauern bis heute an und die Kapitel Tschernobyl und Fukushima dürfen noch jahrzehntelang nicht geschlossen werden.
Amnesty-Report 2015/16, 24.02.2016 (engl. Originalfassung)
The past year severely tested the international system’s capacity to respond to crises and mass forced displacements of people, and found it woefully inadequate. More people are currently displaced and seeking refuge worldwide than at any point since the Second World War.
Armutsbericht 2016 des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, 23.02.2016
Die gesamtdeutsche Armutsquote betrug im Jahr 2014 15,4 Prozent. Dabei gilt als arm, wer weniger als 60 Prozent des bundesweiten Durchschnitts verdient. Gegenüber den 15,5 Prozent des Vorjahres ist es ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte bzw. um 0,7 Prozent. Der Aufwärtstrend der Armutsquote seit 2006 (14,0 Prozent) ist damit für 2014 erst einmal gestoppt.
Studie im Wissenschaftsjournal "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften, 22.02.2016 (engl. Originalfassung)
The study assesses the relationship between temperature and global sea level variability and it confirms an acceleration in sea level rise. This triggers and worsens flooding in coastlines around the world.
Aufruf von 80 französischen Ökonomen zur Überwindung der Krise in Europa, 22.2.2016
Eine bessere Zukunft ist möglich – auch wirtschaftlich. Darum geht es in diesem Aufruf. Denn die Lage ist dramatisch. Ungeachtet politischer Meinungsverschiedenheiten, sind wir uns als Wirtschaftswissenschaftler darin einig, dass glaubwürdige Alternativen existieren, die aus der Sackgasse herausführen.
Studie der Prognos AG, 19.2.2016
Prognos beziffert die gesamtwirtschaftlichen Kosten der Wiedereinführung von Grenzkontrollen. Dabei wurden Zolläquivalente prozentual auf die Importpreise aufgeschlagen. Das Ergebnis: Den Szenarienrechnungen zufolge wären allein in Deutschland Wachstumseinbußen in Höhe von mindestens 77 Mrd. Euro bis zum Jahr 2025 zu erwarten - im besseren Fall.
Bericht des Friedensforschungsinstituts SIPRI, 22.2.2016
The volume of international transfers of major weapons in 2011–15 was 14 percent higher than in 2006–10.
The flow of arms to Africa, Asia and Oceania and the Middle East increased between 2006–10 and 2011–15, while there was a sharp fall in the flow to Europe and a minor decrease in the flow to the Americas.
Aufruf der "Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat", 11.2.2016
Deutschland ist ein demokratisches Land und den universellen Menschenrechten verpflichtet. Der im Grundgesetz verankerte Schutz der Menschenwürde gilt für alle Menschen. Wir treten deshalb dafür ein, dass Deutschland auch weiterhin seine humanitären Verpflichtungen erfüllt, setzen uns zugleich aber für eine gemeinsame europäische Lösung ein.
Studie von Transparency Deutschland, 11.2.2016 (engl. Originalfassung)
Die Beteiligung von PMSC (Private Military and Security Companies) im Bereich der nationalen und internationalen Sicherheit hat stark zugenommen. Insgesamt waren im Irak und in Afghanistan mehr als 250.000 Mitarbeitende von Militär- und Sicherheitsunternehmen im Einsatz.
Manifest der Bewegung DiEM25, 9.2.2016 (engl. Originalfassung)
Now, today, Europeans are feeling let down by EU institutions everywhere. From Helsinki to Lisbon, from Dublin to Crete, from Leipzig to Aberdeen. A stark choice is approaching fast. The choice between authentic democracy and insidious disintegration.
BUND-Waldreport 2016, 29.1.2016
Mit dem "Waldreport 2016" zeigt der BUND anhand von zwanzig Beispielen aus ganz Deutschland, wie breit die Palette der Waldbewirtschaftung heute ist. Im Mittelpunkt steht dabei die Verantwortung der Behörden, in den öffentlichen Wäldern vorbildlich und am Gemeinwohl orientiert zu wirtschaften.
Aufruf von französischen Intellektuellen gegen die Verfassungsänderung zum Entzug der Staatsbürgerschaft, 1.2.2016 (frz. Originalfassung)
Die französische Regierung legt momentan auf Vorschlag des Präsidenten François Holland dem Parlament eine Verfassungsänderung vor, die es erlaubt, französischen Bürgerinnen und Bürgern die Staatsbürgerschaft zu entziehen.
Offener Brief von Künstlern, Medienschaffenden und Wissenschaftlern an Bundeskanzlerin Angela Merkel, 20.1.2016
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Frau Dr. Merkel,
Aufruf des Netzwerks "European Alternatives", 28.1.2016 (engl. Originalfassung)
Act now to stop Europe putting back walls to free movement. Join us and Etienne Balibar, Yanis Varoufakis, Marisa Matias, Tania Bruguera and hundreds more to save free movement in Europe and say we are #AllFree2Move.
Jahreswirtschaftsbericht 2016 der Bundesregierung, 28.1.2016
Die Zuwanderungsdynamik hat mit dem dramatischen Anstieg der Flüchtlingsbewegungen im vergangenen Jahr einen neuen Höhepunkt erreicht. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Bundesregierung intensiv für eine geordnete und kontrollierte Flüchtlingszuwanderung ein.
Rede von Ruth Klüger im Bundestag anlässlich des Holocaust-Gedenktages, 27.1.2016
Der Winter von 1944/45 war der kälteste Winter meines Lebens und blieb sicher unvergesslich für alle, die ihn damals in Europa erlebten.
Aufruf von Pro Asyl, 20.1.2016
Die Bundesregierung will ein Gesetz auf den Weg bringen, das eine erneute massive Verschärfung des Asylrechts bedeuten würde. Dies wollen wir mit unserem Aufruf verhindern!
Studie des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamts, 26.1.2016
Gegenstand des vorliegenden Berichts sind die umweltbezogenen Einstellungen und Verhaltensweisen der jungen Generation, ihr Verständnis eines guten Lebens und der Rolle von Umwelt und Natur dabei und ihre Anforderungen an die Umweltkommunikation und Umweltbildung.
Appell Kölner Prominenter gegen Gewalt, 21.1.2016
Die Ereignisse der Silvesternacht rund um den Hauptbahnhof haben uns alle aufgewühlt, beunruhigt, verunsichert. Viele hundert Frauen und Mädchen sind Opfer sexueller Gewalt und brutaler, offenbar bandenmäßiger Kriminalität geworden.
Bericht von Amnesty International zur Lage in der Demokratischen Republik Kongo, 19.1.2016 (engl. Originalfassung)
People around the world increasingly rely on rechargeable batteries to power their mobile phones, tablets, laptop computers and other portable electronic devices. The growing global market for portable electronic devices and rechargeable batteries is driving the growing demand for the extraction of cobalt, a key component in lithium-ion rechargeable batteries.
Internationaler Aufruf in Solidarität mit inhaftierten türkischen Akademikern, 21.1.2016
In Solidarität mit den AkademikerInnen aus der Türkei für Frieden.
Seit Wochen herrschen im kurdischen Südosten der Türkei bürgerkriegsähnliche Zustände. Panzer schießen auf historische Stadtviertel, ZivilistInnen werden verletzt und sterben. Abertausende fliehen.