Daniel Leisegang

Bild: Foto: © Tobias Tanzyna

Biographie von Daniel Leisegang

Daniel Leisegang, geb. 1978, stieß 2005 zu den »Blättern«. Noch während seines Studiums der Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik zog er von Frankfurt am Main nach Berlin. Hier konzipierte er, während er seine Magisterarbeit fertigstellte, erste Werbekampagnen für die »Blätter«. 

Für das Verlagsmarketing ist er nach wie vor zuständig, daneben ist er Redakteur und der Mann fürs Digitale im Team. Den gedruckten »Blättern« hält er zwar nach wie vor die Treue, alles andere – von Romanen bis Zeitungen – liest er jedoch vorwiegend am Bildschirm. Thematisch verfolgt er dabei insbesondere die Geschehnisse in den Vereinigten Staaten und im Nahen Osten; sein ausgeprägtes Interesse gilt Israel, das er durch längere Aufenthalte kennenlernte. 

In seinen eigenen Texten findet sich vor allem die Neigung zum Digitalen wieder: Hier behandelt Daniel Leisegang vorwiegend Fragestellungen, die sich aus den rasanten technologischen Entwicklungen ergeben. Beharrlich hinterfragt er dabei den Fortschrittsglauben des Silicon Valley, gesellschaftliche Probleme mittels technologischer Gadgets statt politischer Aushandlungsprozesse lösen zu können. 

Zuletzt erschien von ihm das Buch »Amazon – Das Buch als Beute« (2014). Im Mai 2016 erhielt er für seinen »Blätter«-Beitrag »Facebook rettet die Welt« den Alternativen Medienpreis in der Rubrik »Medienkritik«.  

Daniel Leisegang gehört dem Board of Trustees von Eurozine an.

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Kontakt:
E-Mail: daniel[Punkt]leisegang[ät]blaetter.de
Tel.: 030/3088-3646
Anschrift: Blätter-Redaktion, Torstraße 178, 10115 Berlin

Auf Twitter folgen: @dleisegang

Im Folgenden finden Sie sämtliche »Blätter«-Beiträge von Daniel Leisegang.

Daniel Leisegang in den »Blättern«

Twitter vs. Trump: Der gescheiterte Bluff

Endlich kündigen Twitter, Facebook und Co. ihren stillen Pakt mit Trump auf. An ihrem Geschäftsmodell ändert das jedoch wenig. Um die Konzerne zur Verantwortung zu ziehen, braucht es Gesetze.

USA gegen Julian Assange: Der Whistleblower als Staatsfeind

Nach mehrjähriger Belagerung kommt es nun zum großen Showdown: Am 24. Februar begann in London der Auslieferungsprozess gegen Julian Assange. Das Verfahren entscheidet nicht nur darüber, ob die britischen Behörden den Wikileaks-Gründer an die USA übergeben müssen, sondern es verhandelt implizit auch den Status all derer, die Fehlverhalten von Unternehmen, Behörden und Regierungen aufdecken. Damit aber kommt dem Prozess richtungsweisende Bedeutung zu.

Biometrische Videoüberwachung: Die neue Hochrisikotechnologie

Mitte Januar deckte die „New York Times“ auf, dass mehrere hundert Ermittlungsbehörden und Privatunternehmen weltweit eine Software namens Clearview nutzen. Diese erlaubt es, Fotos von Personen innerhalb weniger Sekunden zu identifizieren. Mit wenigen Klicks lassen sich die Namen der Gesuchten, ihre Anschrift und berufliche Tätigkeit sowie ihr Freundeskreis ermitteln.[1]

Der Fall Amri: Anschlag ohne Aufklärung?

Bereits seit langem hatten die Sicherheitsbehörden vor einem großen islamistischen Attentat gewarnt. Dennoch konnten sie nicht verhindern, dass der Tunesier Anis Amri am 19. Dezember mit einem gestohlenen Sattelzug in einen Berliner Weihnachtsmarkt raste. 12 Menschen kamen dabei ums Leben, mehr als 50 wurden verletzt.

BND: Merkels schleichende Staatskrise

Seit den ersten Snowden-Enthüllungen vor zwei Jahren stellt sich die Bundesregierung als Opfer der US-Spionage dar. In den vergangenen Wochen hat sich jedoch gezeigt, dass auch der Bundesnachrichtendienst (BND) an der weltweiten illegalen Überwachung mitwirkt und damit knietief im von Edward Snowden freigelegten Spionagesumpf steckt.

Schöne neue Überwachungswelt

Nun herrscht Gewissheit: Wir leben tatsächlich in einer Überwachungswelt. Diese Erkenntnis verdanken wir dem ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden. In den vergangenen Wochen veröffentlichte er in Kooperation mit dem britischen „Guardian“ eine Reihe brisanter Dokumente, denen Interviews in Zeitschriften aller Welt folgten.