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»In der EU wird zu viel in Gasprojekte investiert«

GEM’s survey finds that €117 billion in new EU gas projects is in development, including €52 billion for gas pipelines, €12 billion for LNG import terminals, and €53 billion for gas-fired power stations.

If all this infrastructure were built, the spending would average €12 billion euros per year over the 2020s—about 50% higher than the total fossil fuel investments expected in the International Energy Agency’s Sustainable Development scenario (IEA 2019), highlighting how this level of investment is not consistent with sharply cutting EU greenhouse gas emissions.

»Jair Bolsonaro wickelt Brasiliens Umweltschutz ab«

Since 2005, successful conservation policies have made Brazil a global example of environmental governance, in particular expanding Protected Areas and Indigenous Lands, developing advanced monitoring systems to detect vegetation loss, and intervening in soy and beef supply chains. Now, the administration of president Jair Bolsonaro is dismantling the country’s social–environmental policies, jeopardizing the governance of globally important ecosystem services.

»Weltweit wird jede dritte Frau Opfer genderbasierter Gewalt«

Around the world, it is estimated that one in three women and girls will experience gender-based violence (GBV) during her lifetime. Rooted in discriminatory gender norms and laws and shrouded in impunity, GBV occurs in all societies as a means of control, subjugation and exploitation that further reinforces gender inequality.

»Das Jordantal wird unter israelischer Herrschaft stehen«

The Palestinians deserve a better future and this Vision can help them achieve that future. Palestinian leaders must embrace peace by recognizing Israel as the Jewish state, rejecting terrorism in all its forms, allowing for special arrangements that address Israel’s and the region’s vital security needs, building effective institutions and choosing pragmatic solutions. If these steps are taken and the criteria set forth in this Vision are satisfied, then the United States will support the establishment of a Palestinian State. 

»Zehn humanitäre Krisen, die 2019 keine Schlagzeilen machten«

2019 gingen Aktivistinnen und Aktivisten in Ländern auf der ganzen Welt auf die Straße – für Klimaschutz, Demokratie und andere Anliegen. Die Botschaft lautete: Jede und jeder hat das Potenzial, Veränderung zu bewirken. Globale Bewegungen verbreiten sich zunehmend viral und streuen Nach-richten so schnell und breit wie nie zuvor.

»Der 8. Mai muss zum Feiertag werden«

Inzwischen wird vom Erinnern und Gedenken als einer Gedenkkultur gesprochen. Wir spüren, wie tief viele Menschen bewegt sind, manche haben sich das “Nie wieder” zur Lebensaufgabe gemacht. 

Sonntagsreden, die Betroffenheit zeigen, reichen aber nicht. Diese Betroffenheit muss zum Handeln führen, es muss gefragt werde, wie es so weit hat kommen können. Es muss gestritten werden für eine andere, bessere Gesellschaft ohne Diskriminierung, Verfolgung, Antisemitismus, Antiziganis­mus, ohne Ausländerhass! Nicht nur an Gedenktagen!

»Wohnsitzauflagen für Geflüchtete erschweren Jobsuche«

Die Wirkungen von Wohnsitzauflagen sind umstritten: Die einen erwarten von einer gleichmäßigen Verteilung der Geflüchteten und einer Verringerung der räumlichen Konzentration bessere Integrationschancen in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft. Die anderen vermuten, dass die Informations- und Suchkosten steigen und insbesondere Personen, die auf strukturschwache Regionen verteilt wurden, schlechtere Integrationschancen haben.

»China zweitgrößter Waffenproduzent weltweit«

China has invested considerably in the modernization of its arms industry since the 1960s, particularly since 1999. One aim of this has been to become self-reliant in the production of advanced weapons and technologies for its armed forces. The rise in Chinese arms exports and the increased variety of the types of weapon exported suggest that the country’s state-owned arms industry is already at the forefront of many production sectors.

»Unser Haus brennt noch immer«

One year ago I came to Davos and told you that our house is on fire. I said I wanted you to panic. I’ve been warned that telling people to panic about the climate crisis is a very dangerous thing to do. But don’t worry. It’s fine. Trust me, I’ve done this before and I can assure you it doesn’t lead to anything.

And, for the record, when we children tell you to panic we’re not telling you to go on like before. We’re not telling you to rely on technologies that don’t even exist today at scale and that science says perhaps never will.

»Die Erde könnte nachhaltige Nahrung für bis zu 10 Milliarden Menschen bereitstellen«

Eine angemessene und gesunde Ernährung für jeden Menschen bei weitgehend intakter Biosphäre erfordert nicht weniger als eine technologische und soziokulturelle Kehrtwende. Die Studie stellt die Frage, wie viele Menschen unter Einhaltung eines strengen Standards ökologischer Nachhaltigkeit weltweit ernährt werden könnten. Diese Umweltkapazitäten werden in Form mehrerer planetarer Belastungsgrenzen definiert.

»Ein Drittel der Mädchen aus armen Haushalten hat nie eine Schule besucht«

Although more children than ever before are enrolled in school, for too many, schooling does not equal learning. In 2016, over 600 million children and adolescents were estimated to be not reaching minimum proficiency levels in reading and mathematics. To highlight the global learning crisis, the World Bank has introduced the concept of ‘Learning Poverty’ – the inability to read and understand a simple text by age 10. The concept draws on new data developed in coordination with the UNESCO Institute for Statistics (UIS).

»Ganztagsbetreuung in der Grundschule finanziert sich zum Teil selbst«

In der Studie wird beleuchtet, inwiefern der Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder zu Veränderungen in der Erwerbstätigkeit und im Erwerbsvolumen von Müttern führt. Der Hauptfokus dieser Studie ist die Abschätzung der mit einer zunehmenden Erwerbstätigkeit verbundenen fiskalischen Effekte. 

»Frauen leisten täglich zwölf Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit«

Die soziale Ungleichheit ist unerträglich hoch. Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung besitzt gemeinsam nicht einmal ein Prozent des globalen Vermögens. An der Spitze der Vermögenverteilung stehen 2.153 Personen, die jeweils über mehr als eine Milliarde US-Dollar Privatvermögen verfügen.Gemeinsam gehört ihnen mehr Vermögen als den unteren 60 Prozent der Weltbevölkerung.

»Schlechte Chancen für sozialen Aufstieg«

Globalization and the Fourth Industrial Revolution have generated great benefits to society, raising the living standards of billions and lifting millions out of poverty. But they have also exacerbated inequalities in our societies. Inequality is rising even in those countries that have experienced rapid growth.

»Die letzten 5 Jahre waren die 5 heißesten seit 1880«

The year 2019 was the second warmest year in the 140-year record, with a global land and ocean surface temperature departure from average of +0.95°C. This value is only 0.04°C less than the record high value set in 2016. The five warmest years in the 1880–2019 record have all occurred since 2015, while nine of the 10 warmest years have occurred since 2005. The year 2019 marks the 43rd consecutive year (since 1977) with global land and ocean temperatures, at least nominally, above the 20th century average.

»Klimapaket wirkt sich nur gering auf Beschäftigung aus«

Insgesamt zeigt das Szenario, dass die Auswirkungen des Klimaschutzprogramms 2030 unter Berücksichtigung der Änderungen aus dem Bund-Länder-Kompromiss auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Saldo nur gering ausfallen werden, aber zu einem größeren Umschlag von Arbeitsplätzen führen. Nicht betrachtet wurde, inwiefern das Klimapaket für die Zielerreichung bezüglich der Emissionen ausreicht. Dies wurde bereits von vielen Instituten analysiert und bewertet (Bach et al. 2019, Wuppertal Institut 2019, ifo Institut 2019, Rickels 2019).

»Scheitern des Klimaschutzes ist das weltweit größte Risiko«

Climate change is striking harder and more rapidly than many expected. The last five years are on track to be the warmest on record, natural disasters are becoming more intense and more frequent, and last year witnessed unprecedented extreme weather throughout the world. Alarmingly, global temperatures are on track to increase by at least 3°C towards the end of the century—twice what climate experts have warned is the limit to avoid the most severe economic, social and environmental consequences.

»Migranten kommen in den Medien meist als anonyme Masse vor«

Die Studie untersucht die Berichterstattung über Migration und Flucht in 16 europäischen Staaten und den USA.

Migranten und Flüchtlinge spielen in der Berichterstattung als Akteure nur eine untergeordnete Rolle. Sie werden meist als große Gruppen abgebildet, nur selten als Individuen. Innerhalb dieser ohnehin nur schwach repräsentierten Gruppe individueller Migranten sind wiederum viermal mehr Männer als Frauen vertreten. Als Sprecher kommen neunmal mehr „nicht-migrantische Akteure“ als Flüchtlinge und Migranten in den untersuchten Artikeln vor. 

»Ungarische Auflagen für finanzielle Zuwendungen aus dem Ausland verstoßen gegen EU-Recht«

Ungarn erließ 2017 ein Gesetz, um Organisationen der Zivilgesellschaft, die Zuwendungenaus dem Ausland erhalten, transparent zu machen. Nach diesem Gesetz müssen sich solche Organisationen bei den ungarischen Behörden als „aus dem Ausland unterstützte Organisationen“ registrieren lassen, wenn der Zuwendungsbetrag, den sie in einem konkreten Jahr erhalten haben, einen bestimmten Schwellenwert erreicht. 

»Meerestemperatur weiter auf Rekordniveau«

Human-emitted greenhouse gases (GHGs) have resulted in a long-term and unequivocal warming of the planet. Because the oceans are the main repository of the Earth’s energy imbalance, measuring ocean heat content is one of the best way to quantify the rate of global warming. These data reveal that the world’s oceans (especially at upper 2000 m) in 2019 were the warmest in recorded human history. 

»Wie eine Steuer auf Fleisch eine Wende in der Nutztierhaltung einleiten kann«

Der durchschnittliche wöchentliche Fleischkonsum in Deutschland liegt bei mehr als einem Kilogramm pro Kopf. Außerdem ist Deutschland in den vergangenen Jahren von einem Fleischimporteur zu einem Fleischexporteur geworden. Die damit einhergehende steigende Fleischproduktion wie auch die Milchproduktion wirken sich ne-gativ auf die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung aus. Um die Effekte auf Umwelt, Klima und Gesundheit gering zu halten, sollte die Produktion und der Konsum von Fleisch- und Milch(produkten) reduziert werden.