Thema Kultur

Ernst Klees Vermächtnis

Sein letztes von über einem Dutzend Büchern hat der Journalist, Filmemacher und Historiker Ernst Klee buchstäblich dem Tode abgerungen. Es ist das Werk „Auschwitz – Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde“ – ein Personenlexikon, an dem er bis kurz vor seinem Tod am 18. März 2013 arbeitete.

Grassierende Gedächtnisschwächen

Im Oktober 1913 trafen sich einige Tausend junge Leute auf einem Bergmassiv im Nordhessischen, dem Meißner, den sie den „Hohen“ nannten, was danach üblich geworden ist. Jungen und Mädchen aus den seit der Jahrhundertwende sich ausbreitenden Wandervogelgruppen und auch reformerisch gesonnene Studenten kamen zum „Ersten Freideutschen Jugendtag“ zusammen.