Artikel zum Thema Konservatismus | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Konservatismus

Konservativer Durchmarsch in Kanada?

von Oliver Schmidtke (6/2011)

Zum vierten Mal in nur sieben Jahren waren die Bürgerinnen und Bürger Kanadas am 3. Mai zu einer landesweiten Wahl aufgerufen. Und was sich bereits zuvor drohend abgezeichnet hatte, trat tatsächlich ein: Die Conservative Party des amtierenden Premierministers, Stephen Harper, errang die absolute Mehrheit der Parlamentssitze. […]

Grüne Insel, blaue Revolution?

von Fintan O’Toole (4/2011)

Deutlicher hätte der Urnengang wohl kaum ausgehen können: Die bisherige irische Regierungspartei Fianna Fáil des scheidenden Premierministers Brian Cowen wurde wegen ihres Versagens in der Finanzkrise bei der Parlamentswahl am 25. Februar schwer abgestraft. […]

Wettbeweb der Katastrophen

Die psychologische Mauer zwischen Israelis und Palästinensern

von Alexandra Senfft (2/2011)

Bei der Verleihung des Siegfried-Unseld-Preises in Berlin im September 2010 sagte der israelische Preisträger, Amos Oz: „Würden Sie Sari Nusseibeh und mich in den Vorraum dieser Halle setzen, wären wir in der Lage, innerhalb weniger Stunden die Rahmenbedingungen für eine Friedensvereinbarung zwischen Israel und Palästina zu entwerfen. […]

Partei der Weißen

Die Republikaner vor dem Kongresswahlsieg?

von Thomas Greven (10/2010)

In der Mitte des vergangenen Jahrzehnts wurde in den Vereinigten Staaten und in Europa eine engagierte Debatte über den zu dieser Zeit scheinbar unaufhaltsamen Erfolg der Republikanischen Partei geführt. […]

Adel verpflichtet

von Uli Gellermann (7/2010)

Musik quillt aus dem Fernseher, wie Bratensoße von gestern: fettig, dick und zäh fließend – im Zweiten beginnt die Serie „ZDF-Royal“. […]

Zehn Jahre Merkel und das Dilemma der CDU

von Albrecht von Lucke (4/2010)

Am 10. April wird Angela Merkel zehn Jahre CDU-Parteivorsitzende sein, davon bald fünf als Bundeskanzlerin. Schaut man zehn Jahre zurück, macht ihre heutige Stellung noch immer staunen. […]

Integration als Konzept: Die Grenzen der Toleranz

von Josef Isensee (3/2010)

Mit der Schweizer Minarettentscheidung und dem versuchten Anschlag auf den dänischen Zeichner der Mohammed-Karikaturen erreichte die Integrationsdebatte zu Beginn dieses Jahres eine neue Schärfe. […]

Propaganda der Ungleichheit

Sarrazin, Sloterdijk und die neue "bürgerliche Koalition"

von Albrecht von Lucke (12/2009)

Die neue Bundesregierung hat ihre holprigen ersten Wochen hinter sich. Doch was Schwarz-Gelb ersichtlich fehlt, ist ein geistiger Überbau, eine konsistente Idee ihrer zukünftigen Aufgabe. Von einer „geistig-moralischen Wende“, wie von Helmut Kohl Anfang der 80er Jahre propagiert, kann jedenfalls keine Rede sein. […]

Sloterdijk macht den Westerwelle

von Rudolf Walther (7/2009)

In unregelmäßigen Abständen übermannt er deutsche Professoren – der unheimliche Drang nach „Revolution“. 2002 wurde der Historiker Arnulf Baring davon gepackt. Er rief in der FAZ vom 19. […]

Das Ende des heroischen Unternehmers

von Robert Misik (2/2009)

Am 15. September 2008 erlebte die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts ihr Waterloo. An diesem Tag meldete das New Yorker Investmenthaus Lehman Brothers Insolvenz an – und die Regierung von US-Präsident George W. Bush ließ die Bank tatsächlich zusammenkrachen. […]

Leerstelle Konservatismus

von Albrecht von Lucke (2/2009)

Was für ein Auftrieb: Als die Bundesregierung binnen weniger Tage erst die Commerzbank teilverstaatlichte und anschließend ein zweites Konjunkturpaket im Umfang von 50 Milliarden auflegte, standen die kapitalnahen Zeitungen Kopf. „Ist Deutschland noch zu retten? […]

Das Ende der konservativen Ära?

John McCain und das Dilemma der Republikaner

von Rick Perlstein (7/2008)

Damals, als der republikanische Präsidentschaftswahlkampf noch einen Wettbewerb darstellte, erfuhr John McCain derart extravagante Beschimpfungen seitens führender konservativer Stimmen, dass diese geradezu ein neues Literaturgenre konstituierten. […]

Die Rückkehr des Reaktionärs

von Micha Brumlik (2/2008)

„Freiheit freilich. Aber zum Schlimmen Führt der Masse sich selbst Bestimmen. Und das Klügste, das Beste, Bequemste Das auch freien Seelen weitaus genehmste Heißt doch schließlich, Ich hab’s nicht Hehl Festes Gesetz und fester Befehl.“ […]

Frankreich vor der konservativen Revolution

von Bernard Schmid (6/2007)

Das gröbere Übel hat also gewonnen. Doch das war abzusehen, ein Zufall ist es keineswegs. Es ist Nicolas Sarkozy erfolgreich gelungen, als Kandidat der Dynamik und der Bewegung zu erscheinen – auch in den Augen vieler Menschen aus den sozial schwächeren Schichten. […]

Macht und Mission

Der Mythos vom amerikanischen Isolationismus

von Robert Kagan (4/2007)

Eineinhalb Jahre vor der Wahl des nächsten US-amerikanischen Präsidenten und ein halbes Jahr nach der klaren Niederlage der Republikaner bei den Kongresswahlen (vgl. Norman Birnbaum, Zwischen Jubel und Bangen. Die demokratische Partei nach dem Wahlsieg, in: „Blätter“ 1/2007, S. 43-53) ist der Kampf um die Bush-Nachfolge voll entbrannt. […]

Die Vernunft des Papstes

Strategisch glauben

von Clemens Knobloch (11/2006)

Die Rede des Papstes an der Universität Regensburg vom 12. September d.J. (dokumentiert in „Blätter“ 10/2006, S. 1273 ff.), in der Benedikt XVI. eine gegen den Islam gerichtete Äußerung des byzantinischen Kaisers Manuel II. zitierte, hatte Proteststürme in weiten Teilen der islamischen Welt zur Folge; es kam zu Demonstrationen und gewalttätigen Übergriffen. […]

Die Geschichte kommt hoch

Günter Grass und die Neue Bürgerlichkeit

von Albrecht von Lucke (10/2006)

Fast zwei Monate sind ins Land gegangen, seit Günter Grass mit der Mitteilung, in der Waffen-SS gewesen zu sein, seine Anhänger schockierte und seine Gegner nachhaltig euphorisierte.1 Bis heute vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Artikel in der Sache Grass erscheinen. Doch was ist der politische Ertrag der Debatte? Und worin liegt ihr politischer Kern? […]

Mitfühlender Konservatismus

von Jan-Werner Müller (8/2006)

Angesichts der grassierenden Programm- und Wertedebatte wird gegenwärtig auch über mögliche Unterschiede der beiden großen Lager diskutiert – wenn auch mit bisher eher dürftigen Ergebnissen. Insbesondere was Konservatismus heute in Deutschland (oder auch Europa) bedeutet, hat die eher angestrengt wirkende Diskussion vor und nach den Bundestagswahlen jedenfalls nicht geklärt. […]

Gefangene der eigenen Allmachtphantasien

Bushs imperiale Präsidentschaft in der Krise

von Norman Birnbaum (5/2006)

Der Begriff der „imperialen Präsidentschaft“ stammt von dem Historiker Arthur M. Schlesinger jr., der ihn prägte, nachdem er im Weißen Haus sowohl für John F. Kennedy als auch für Lyndon B. Johnson gearbeitet und einen großen Teil seiner wissenschaftlichen Tätigkeit dem Studium Franklin D. Roosevelts gewidmet hatte. […]

Kandada: Konservativ auf Bewährung

von Arne Schweinfurth (3/2006)

„Changeons pour vrai!“ – Lasst uns wirklich etwas ändern! Der Sturm des Wandels, den die Konservative Partei mit diesem Slogan in Kanada entfachen wollte, ist zwar ausgeblieben, dennoch ist ihr eine kleine politische Revolution gelungen. […]

Das Konservative Manifest

Udo di Fabios Kultur der Freiheit

von Micha Brumlik (9/2005)

Mit jedem Tag, den die Bundestagswahl näher rückt, scheint das Entsetzen über das geistig-ideelle Vakuum zuzunehmen, das sich in der Union als künftiger Regierungspartei offenbart. […]

Demokratie und Justiz in nationalstaatlicher und europäischer Perspektive

Zur Verteidigung der Verfassungsprinzipien des alten Europa (III)

von Ingeborg Maus (8/2005)

Das bisherige Ergebnis, dass – allen landläufigen Missverständnissen zum Trotz – jede starke, vor allem die auf Volkssouveränität basierte Demokratie ohne rechtsstaatliche Gewaltenteilung nicht realisiert werden kann, erfordert eine Analyse des aktuellen Stellenwerts der Justiz im Gewaltenteilungssystem. […]

Französisches Duell

von Bernard Schmid (4/2005)

Das nennt man ein Danaergeschenk: Am ersten Märzsonntag trat der neue Chef der konservativen Einheitspartei UMP (Union pour un mouvement populaire), Nicolas Sarkozy, in den Abstimmungskampf um den EU-Verfassungsvertrag ein. […]

Wahlkampf mit der Homoehe

von Claus Leggewie (5/2004)

Bill Clinton war gerade im Amt, da vollbrachte er bereits seinen ersten kapitalen Fehler: Bevor er eine Politik auf den Weg brachte, die das Mainstream- Amerika zufrieden stellte (und dazu zählten damals wie heute soziale Fragen wie eine "Krankenversicherung für alle"), setzte er sich für die offene Anerkennung von Homosexuellen in der US-Armee ein. […]

Es gibt keine Neocons

Die fingierte Selbstauflösung einer Ideologieschmiede

von Michael Lind (4/2004)

Vor etwa einem Jahrzehnt erfand ich zusammen mit einem Kollegen, der wie ich früher einmal für Irving Kristol gearbeitet hatte, ein Spiel. Wir nannten es Neokonservativen-Bingo. […]

Copyright Nietzsche & Schmitt

von Edelbert Richter (5/2003)

Wenn die glaubensschwachen Europäer begreifen wollen, was die Amerikaner zur Zeit tun, dann müssen sie sich notgedrungen mit Theologie befassen. […]

Identitätsstiftende Ausgrenzung

von Lutz Hoffmann (2/2003)

Ginge es nur um Fakten, so könnte man das Urteil des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Dezember 2002 getrost zu den Akten legen. […]

Russland: Fanfaren gegen den Westen

von Kai Ehlers (8/2002)

Wenn Wünsche stärker sind als die Realität, kann das in der Politik verheerende Folgen haben. Wünsche dieser Art bestimmen seit dem 11. September 2001, noch einmal gesteigert seit dem Besuch des US-Präsidenten in Moskau am 30. Mai diesen Jahres, die Berichterstattung über Wladimir Putins Westöffnung. […]

Im Generationen-Container

Die 68er und ihre Nachfolger

von Gerd Steffens (6/2001)

Der Pulverdampf der jüngsten Attacke auf die 68er scheint verflogen. Aber wie bei anderen beliebten Angriffszielen gilt auch hier, dass ein Verzicht auf eine neue Gelegenheit, sich im Licht der Medien auf diesem Kampfplatz auszuzeichnen, kaum erwartet werden darf. […]

Neues vom Moralmarkt

von Clemens Knobloch (6/2001)

Alle tun es: Der Papst für die Inquisition und für die Kreuzzüge, Bill Clinton (im Namen des "Westens"!) für die Sklaverei, der Bundespräsident in Griechenland für die dort von Deutschen begangenen NS-Verbrechen, der Außenminister für die Prügel, die er einem Ordnungshüter verabreicht hat (in seiner, des Außenministers, zur& […]

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