Artikel zum Thema Rechtsradikalismus | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Rechtsradikalismus

Europa und die rechte Versuchung

von Albrecht von Lucke (5/2014)

Einen Kollateralnutzen hat der anhaltende Konflikt um die Ukraine bereits: Von der Notwendigkeit einer „neuen Erzählung“ für die Europäische Union ist heute nicht mehr die Rede. Eben noch schien die große alte Erzählung – die EU als eine Frage von Krieg und Frieden – ausgedient zu haben. […]

Die NPD vor Straßburg

von Marc Brandstetter (5/2014)

In der NPD knirscht es mächtig im Gebälk. […]

NSU: Prozess ohne Aufklärung

von Thomas Moser (5/2014)

Am 6. Mai 2013 beginnt vor dem Oberlandesgericht München (OLG) der Prozess gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben und die drei anderen Angeklagten. Draußen vor dem Justizzentrum bewegen sich seit dem frühen Morgen Hunderte von Menschen. Es wird live übertragen. […]

»Eine gute Kommunalpolitik ist erfolgreiche Prävention gegen Rechtsextremismus«

Studie des Vereins für Demokratische Kultur und der Friedrich-Ebert-Stiftung zu kommunalen Strategien gegen Rechtsextremismus, 1.4.2014

Es gibt kein Patentrezept für die kommunale Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus inner- und außerhalb der kommunalen Gremien. Dafür sind die Gegebenheiten vor Ort, das Agieren der extremen Rechten und die Verfasstheit der kommunalen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu unterschiedlich. […]

Durchmarsch der nationalen Neoliberalen?

Die AfD und die neue europäische Rechte

von Dieter Plehwe (2/2014)

Wohin treibt die AfD? Diese Frage beschäftigt derzeit nicht nur die politische Klasse in Deutschland. Lange Zeit mutmaßten viele, die neue Partei werde sich nach euphorischem Beginn in kurzer Zeit zerlegen oder am Aufbau einer tragfähigen Organisation scheitern, ähnlich wie die Piraten. […]

Der NSU-Komplex: Wer ermittelt gegen den Verfassungsschutz?

von Thomas Moser (1/2014)

Zwei Jahre nach Aufdeckung des Terrortrios Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe, zwei Jahre nach intensiver Beschäftigung durch Journalisten, Rechtsanwälte, Untersuchungsausschüsse sowie nach einem halben Jahr eines Prozesses in München mit bereits über 70 Verhandlungstagen muss man gestehen: Wir wissen noch immer nicht, was der NSU, der „Nationalso […]

»Statt Solidarität mit den Angegriffenen gab es flächendeckend Verständnis für die Täter«

Laudatio von Uli Jentsch vom "antifaschistischen pressearchiv und bildungszentrum berlin e.v. apabiz" auf die bundesweit erste Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt, die Opferperspektive Brandenburg, die am 13. September 2013 ihr 15-jähriges Bestehen feierte.

"Liebes Team der Opferperspektive, liebe Leute, Ich habe mir in der Vorbereitung auf diesen Tag die Stationen eurer 15-jährigen Arbeit nochmal angeschaut und gemerkt, dass die Details eurer Arbeit, die manchmal ja auch unter unserer Mitarbeit geschah, eigentlich nicht das sind, was mich in erster Linie interessiert. Zumindest heute nicht. […]

Griechenlands blutige Morgenröte

von Michael Oswald (11/2013)

Mindestens vier Morde und über 400 Verletzte – das ist die Bilanz rassistischer Attacken in Griechenland allein zwischen Januar 2012 und April 2013.[1] Doch erst der Tod des Hip-Hop-Künstlers Pavlos Fyssas sorgte für einen Aufschrei: Nachdem der Antifaschist mit dem Künstl […]

Nichts gelernt aus dem NSU-Desaster?

von Heike Kleffner (10/2013)

Wird derzeit in den Medien über Rechtsextremismus berichtet, steht zumeist der laufende NSU-Prozess in München im Fokus des Interesses. Während es dort um Befangenheitsanträge und neue Zeugen geht, darf jedoch das vermeintlich magere NPD-Ergebnis von 1,3 Prozent der Stimmen bei der Bundestagswahl kein Anlass zur Sorglosigkeit sein. […]

Auf dem Weg zum »tiefen Staat«?

Die Bundesrepublik und die Übermacht der Dienste

von Hajo Funke und Micha Brumlik (8/2013)

Dass die repräsentative, die wohlfahrtsstaatlich-parlamentarische Demokratie ihre besten Zeiten hinter sich hat und dank Globalisierung und Neoliberalismus auch in den Staaten des Westens zunehmend durch ein Regime der „Postdemokratie“ ersetzt wird, ist seit den Analysen von Colin Crouch und Wolfgang Streeck kaum noch bestreitbar. […]

Genauer lesen: Wo der Antisemitismus wirklich steckt

von Armin Pfahl-Traughber (6/2013)

In den Mai-„Blättern“ warf der Soziologe Michal Bodemann dem Deutschen Bundestag partielle Blindheit im Kampf gegen den Antisemitismus vor – und zwar infolge einer fehlerhaften Expertenstudie. Dem widerspricht entschieden der an dem Bericht beteiligte Politikwissenschaftler und Soziologe Armin Pfahl-Traughber.  […]

Auf dem rechten Auge blind: Wo steckt der Antisemitismus?

von Michal Bodemann (5/2013)

Nach der Aufdeckung der Zwickauer Terrorzelle am 4. November 2011 wurde offenkundig, dass deutsche Behörden wie auch große Teile der Politik über Jahre auf dem rechten Auge blind gewesen sind. Ein Symptom dafür ist auch der Antisemitismusbericht des Deutschen Bundestages. […]

Die Blinden und die NPD

von Jan Kursko (4/2013)

Wer kennt es nicht, das berühmte Bild vom „Blindensturz“ von Peter Bruegel dem Älteren: Eine Reihe von Blinden hält sich aneinander fest und stürzt, einer nach dem anderen, blindlings in die Grube. Genau so kommt man sich gegenwärtig in der hysterischen Debatte um ein NPD-Verbot vor. […]

»Ein desaströses Bild«

Zwischenbericht des Thüringer Untersuchungsausschusses zum Nationalsozialistischen Untergrund, 11.3.2013

(4) Kenntnisse und Maßnahmen des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz bezüglich des Phänomenbereichs Rechtsextremismus […]

»Zustimmung zu rechtsextremen Ansichten steigt – in Ost und West«

Studie der Friedrich Ebert Stiftung zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland, 12.11.2012

Zusammenfassung […]

Rechtsruck in Hellas

von Michael Oswald (10/2012)

Seit Wochen harrt ganz Europa auf den Bericht der Troika zur ökonomischen Lage in Griechenland. Doch Hellas ist längst nicht nur ein ökonomischer Brandherd: Die von Premierminister Antonis Samaras gezogene Parallele mit der Endphase der Weimarer Republik ist keineswegs aus der Luft gegriffen. […]

»Verfassungsschutz«

Über das Ende eines deutschen Sonderwegs

von Claus Leggewie und Horst Meier (10/2012)

„Was wird bleiben vom Verfassungsschutz, seit mit dem Fall der Mauer die alte Schlachtordnung gründlich durcheinandergeraten ist? Eine Bundesprüfanstalt für Extremisten, die demnächst ostdeutsche Filialen eröffnet und sich ‚einseitig‘ auf den Kampf gegen Neonazis verlegt? […]

»Wir sehen nur die Spitze des Eisbergs«

Der Nationalsozialistische Untergrund und die Rolle der Geheimdienste

von Heike Kleffner (9/2012)

Seit dem 4. […]

»Das Kartell der Verharmloser«

Bericht der Amadeu Antonio Stiftung zum Umgang deutscher Behörden mit rechtsextremem Terror, 14.8.2012

Vorwort […]

»Vergleichbare Radikalisierungsverläufe können für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden«

Passage zur NSU im Verfassungsschutzbericht 2011, 18.7.2012

[...] […]

Sommerpause

von Uli Gellermann (8/2012)

Sommerpause. Endlich. Der Bundestag und auch sein Verfassungsschutz-Ausschuss sind gute zwei Monate geschlossen. Das wird auch den deutschen Medien helfen. Die lange eingelegten sauren Gurken werden rausgeholt. Kein Rechtsradikalismus nirgendwo. Außer: Hitler wäre in Argentinien aufgetaucht. Ja, das wäre was. […]

Die Rechte von heute

Vom alten Faschismus zum neuen Sozialdarwinismus

von Gerd Wiegel und Guido Speckmann (3/2012)

Ohne die Weltwirtschaftskrise von 1929, so die herrschende Meinung in der Wissenschaft, hätte die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) nicht die Macht im Bündnis mit den Konservativen übernehmen können. Ob es irgendwann heißen wird, ohne die Weltwirtschaftskrise von 2008ff. […]

»Mein Vater wurde von Neonazis ermordet«

Rede von Semiya Simsek anlässlich der Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt, 23.2.2012

Hörst Du das? Die Glöckchen. Das sind die Schäfchen, die jetzt aus den Bergen runter ins Tal kommen. Das tun sie immer in der Nacht. Mein Papa erzählte gerne von sich und von seinen Träumen. Ich liebte es, ihm zuzuhören. Er saß in dieser warmen Sommernacht in unserem Garten in der Türkei und aß Kirschen. […]

Die Quellen des Hasses

von David Begrich (1/2012)

Als der westdeutsche Neonaziführer Michael Kühnen im Frühjahr 1990 über einen kleinen Grenzübergang in Thüringen in die im Untergang begriffene DDR einreiste, trug er ein Dokument bei sich, dass unter dem großspurigen und historisch anspielungsreichen Titel „Generalplan Ost“ den Aufbau neonazistischer Gruppen auf dem Gebiet der DDR vorsah. […]

Nazi-Morde unter staatlicher Aufsicht

von Andreas Speit und Paul Wellsow (1/2012)

"Ich bin die, die sie suchen“. Mit diesen Worten stellte sich am 7. November 2011 die 36jährige Beate Zschäpe in Jena der Polizei. Nach über 13 Jahren beendete die Mitbegründerin der Neonazi-Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ihr Leben in der Illegalität. […]

Aktionismus statt Aufklärung: NPD-Verbot und Datensammelwut

von Heiner Busch (1/2012)

Eher zufällig wurde am 4. November 2011 die größte rechtsradikal motivierte Mordserie in der Geschichte der Bundesrepublik aufgedeckt – nach über zehnjährigem Stochern im Nebel. Doch schon knapp drei Wochen später präsentierte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich am 21. […]

»Es gibt antisemitische Einstellungen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft«

Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, 2.11.2011

Am 4. November 2008 beantragte der Deutsche Bundestag, den Kampf gegen Antisemitismus zu verstärken und jüdisches Leben in Deutschland weiter zu fördern (Bundestagsdrucksache 16/10775 (neu) und 16/10776). […]

Stramm rechts: Die Deutsche Burschenschaft

von Dietrich Heither (10/2011)

Der diesjährige Burschentag in Eisenach begann mit einem Eklat: Die Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn hatte den Antrag eingereicht, die Studentenverbindung Hansea Mannheim aus dem Dachverband auszuschließen. […]

NPD: Neonazis in Nadelstreifen

von Marc Brandstetter (8/2011)

Als der amtierende Bundesvorsitzende Udo Voigt 1996 die Parteiführung übernahm, stand die älteste Partei der radikalen Rechten mit einem Bein im Grab. Erst eine strategische Neuausrichtung brachte die NPD zurück auf die politische Bühne: weg von der Altherrenpartei, hin zur Öffnung gegenüber jungen, neonationalsozialistischen Kadern. […]

Sarkozy und der „Marine-Le-Pen-Effekt"

von Bernard Schmid (6/2011)

Wird im kommenden Jahr auf den 21. April tatsächlich der 22. April folgen? Die Antwort auf diese Frage erscheint banal, doch sie hat eine tiefere Bedeutung. „Der 21. April“, gemeint ist jener des Jahres 2002, ist in der französischen Innenpolitik längst zum geflügelten Begriff geworden. […]

2 Monate probelesen
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