Thema Wirtschaft

Auf Sand gebaut: Afrikas vergebene Boom-Jahre

Afrika steht derzeit im Fokus der bundesdeutschen Migrationspolitik. Der Kontinent stelle, unterstrich Kanzlerin Angela Merkel während ihres Afrikabesuchs im vergangenen Oktober, die größte Herausforderung für die Europäische Union dar. Vielerorts gebe es ein erhebliches Bevölkerungswachstum, zugleich fehle jedoch eine ausreichende wirtschaftliche Entwicklung.

Die neuen Medienmacher

Vor ein paar Jahren noch war Dominik Wichmann Chefredakteur des Wochenmagazins „Stern“. Nun wird Wichmann Chefredakteur beim Mercedes-Stern. Der gelernte Journalist soll nämlich für den schwäbischen Autokonzern ein eigenes Medienhaus aufbauen. Manfred Bissinger wiederum hat sich schon vor längerer Zeit aus dem Journalismus verabschiedet.

Großbritannien: Planlos in den harten Brexit

„Brexit heißt Brexit“, punktum. Mit dieser Ansage reiste die frischgebackene britische Premierministerin Theresa May wochenlang durchs Land. Das Erstaunliche daran: Sie kam damit an und sie kam damit durch. Der Spruch wurde ehrfürchtig nachgebetet. Allerdings wurde nicht klarer, welcher Plan sich hinter diesem Mantra verbirgt.

Der deutsche Neoliberalismus und die Krise Europas

Wer die hegemoniale neoliberale Politik in Deutschland und Europa kritisiert, sucht die Verantwortung dafür oft in der angelsächsischen Welt. Albrecht von Lucke beispielsweise schreibt, der angelsächsische Neoliberalismus sei durch die von New Labour beeinflusste SPD unter Gerhard Schröder nach Deutschland importiert worden.

Tsipras ohne Zukunft?

Der Brexit stellt ganz Europa vor eine extreme Herausforderung, für Griechenland jedoch bedeutet er eine unmittelbare und existenzielle Gefahr. Darüber sind sich alle politischen Kräfte einig, die das Land in der EU und in der Eurozone halten wollen, also das ganze Parteienspektrum zwischen Syriza und der konservativen Nea Dimokratia.

Zwei zu null gegen die Kohle

Eine „reisende Krawallszene“ sei in Deutschland unterwegs, war am 17. Mai in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zu lesen. Im sächsischen Landtag machten sich wenige Tage später die Regierungsparteien CDU und SPD sogar wegen „Terrorismus“ durch „Klimarandalierer“ Sorgen. Und auch der Brandenburger Landtag debattierte am 10.