Artikel zum Thema Medien | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Medien

Die Demokratiehacker

Die Facebook-Demokratur

von Daniel Leisegang (5/2018)

Der jüngste Facebook-Skandal führt einmal mehr vor Augen, wie fahrlässig das soziale Netzwerk mit den Daten seiner Nutzerinnen und Nutzer umgeht. Vor allem aber verdeutlicht er, vor welch gewaltige Herausforderungen Konzerne wie Facebook und Co. […]

Epochales Staatsversagen

Die Facebook-Demokratur

von Daniel Pelletier und Maximilian Probst (5/2018)

Der jüngste Facebook-Skandal führt einmal mehr vor Augen, wie fahrlässig das soziale Netzwerk mit den Daten seiner Nutzerinnen und Nutzer umgeht. Vor allem aber verdeutlicht er, vor welch gewaltige Herausforderungen Konzerne wie Facebook und Co. […]

Big Four: Die digitale Allmacht?

Die Facebook-Demokratur

von Ulrich Dolata (5/2018)

Der jüngste Facebook-Skandal führt einmal mehr vor Augen, wie fahrlässig das soziale Netzwerk mit den Daten seiner Nutzerinnen und Nutzer umgeht. Vor allem aber verdeutlicht er, vor welch gewaltige Herausforderungen Konzerne wie Facebook und Co. […]

Breaking out of the echo chamber

A broadcasting service for Europe?

von Carl Henrik Fredriksson und Roman Léandre Schmidt

In an article in Spiegel Online, Andre Wilkens and Jakob von Weizsäcker call for a publicly financed media channel that is produced in and for Europe.[1] It is their hope that the project will make an important contribution to European democracy. […]

Aspirational maps

On migrant narratives and imagined future citizenship

von Arjun Appadurai

Forced exits can be created by traumas of environment, economy or national civil war. They produce refugees who are invariably traumatized. […]

Beenden wir das Rattenrennen!

Was kritischer Journalismus heute bedeutet

von Harald Schumann (3/2018)

Die gängige Bezeichnung der Medien als vierte Gewalt in der Demokratie beinhaltet vor allem eines: einen gewaltigen Anspruch. Es bedeutet, sie mit der Legislative, Exekutive und Judikative auf eine Ebene zu stellen. Diese Rolle können Medien natürlich gar nicht erfüllen. […]

Die suggestive Kraft der Verschwörungstheorien

von Neelke Wagner (3/2018)

Spätestens seit den Anfängen des Mitmach-Internets beobachten wir in politischen Debatten eine Zunahme von Verschwörungstheorien. Zuweilen werden sie sogar von Staatschefs bemüht, um die eigene Politik zu rechtfertigen oder Gegner zu diskreditieren. Umgekehrt kann es ein Mittel der Diffamierung sein, jemanden als „Verschwörungstheoretiker“ zu betiteln. […]

Wir schweigen nicht!

Donald Trump – der Krieg, das Klima und die Medien

von Amy Goodman (1/2018)

Medien könnten die größte Kraft des Friedens auf der Welt sein. Stattdessen werden sie viel zu oft als Waffe des Krieges genutzt. Daher müssen wir sie uns zurückerobern. Die Kraft unabhängiger Medien wie „Democracy Now!“ besteht darin, dass sie Menschen erlauben, für sich selbst zu sprechen. […]

Malta: Steuerparadies im Mittelmeer

von Sven Giegold (12/2017)

Ob Lux-Leaks, Swiss-Leaks, die Panama Papers oder nun die Paradise Papers: All diese Enthüllungen zeigen, wie nicht nur Kriminelle, sondern auch Politiker, Millionäre und vor allem international tätige Konzerne ihre Steuerzahlungen vermindern oder gleich ganz vermeiden. […]

Harvey Weinstein oder das System sexualisierter Gewalt

von Ines Kappert (12/2017)

Erneut sorgt eine Debatte über alltäglichen Sexismus und sexualisierte Gewalt für Aufsehen. Schon 2013 hatten Feministinnen mit dem Hashtag #aufschrei die verbalen und körperlichen Übergriffe von Männern skandalisiert. […]

Propaganda 4.0 – Die Erfolgsstrategie der AfD

von Johannes Hillje (10/2017)

Seit dem 24. September sitzt zum ersten Mal seit über 60 Jahren eine Partei im Deutschen Bundestag, die offen rassistische und rechtsextreme Positionen vertritt. Der erstaunliche Sieg der AfD ist in erster Linie ein Erfolg ihrer Medienstrategie. […]

Der Journalist als Gefährder

Wie der deutsche Staat die Pressefreiheit aufweicht

von Marvin Oppong (10/2017)

Am Rande des G20-Gipfels, der Anfang Juli in Hamburg stattfand, wurde 32 Journalisten der Zutritt zum offiziellen Pressezentrum verweigert – obwohl diese sich zuvor ordnungsgemäß akkreditiert hatten. An den Zugängen zum Pressezentrum standen Polizisten, die die Journalistinnen und Journalisten kontrollierten. […]

Die verschenkte Feminismusdebatte

von Antje Schrupp (9/2017)

Es kommt nicht oft vor, dass in den großen Medien innerfeministische Debatten einen Raum erhalten. […]

Das Echolot der Macht

von Daniela Dahn (9/2017)

Erfüllt die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks noch ihren verfassungsmäßigen Programmauftrag? […]

Die Speer-Legende und ihre Konstrukteure

von Magnus Brechtken (7/2017)

»Die Speer-Erinnerungen waren ein großes Welt-Recht, schon als Speer noch in Spandau saß.« Joachim Fest, 2002[1] […]

Facebook und der lange Kampf gegen den Hass

von Daniel Leisegang (6/2017)

„Geh sterben, du schwule Sau.“ „Merkel sollte gesteinigt werden.“ „Man sollte die ganze Brut vergasen.“ – Beleidigungen, Bedrohungen und Hetze wie diese sind im Internet allgegenwärtig. […]

Die Lüge als System

Hannah Arendt und die Krise der Demokratie

von Antonia Grunenberg (6/2017)

Der Journalist und Aktivist Jonathan Rauch hat unlängst eine Liste amerikanischer Präsidenten aufgestellt, die das Wirken der „checks and balances“ behinderten oder große Firmen unter Druck setzten (Harry S. Truman und John F. Kennedy), die hinter dem Rücken der Öffentlichkeit Kriege anzettelten (Lyndon B. Johnson und George W. […]

Raus aus den Echokammern: Ein Funk für Europa?

von Carl Henrik Fredriksson und Roman Léandre Schmidt (4/2017)

Seit Jahren wird diskutiert, wie eine europäische Öffentlichkeit beschaffen sein sollte. Angesichts der zunehmenden Renationalisierung in Europa plädierten Andre Wilkens und Jakob von Weizsäcker jüngst für einen öffentlich-rechtlich finanzierten »Europafunk«. […]

Sexiest Partei Deutschlands

von Jan Kursko (3/2017)

Was für ein Ereignis: Da musste die SPD über Jahrzehnte darben, bis sie endlich wieder mit einem charismatischen Führer gesegnet wurde, und plötzlich hat sie derer gleich zwei – Sanktus Martinus Schulz und den Heiligen Frank-Walter, den Buddha in Bellevue. Wenn aber das Licht derart gleißend strahlt, kann der Neid nicht ausbleiben. […]

Atomausstieg: Der mediale GAU

von Jochen Stay (2/2017)

Vor wenigen Wochen wurde atompolitisch Geschichte geschrieben. Nur leider hat die Öffentlichkeit davon kaum etwas mitbekommen – oder das Falsche. […]

Fake News made in Germany

von Albrecht von Lucke (2/2017)

Ob wir es heute mit einem US-Präsidenten namens Trump zu tun hätten, ohne den Chefstrategen seiner Wahlkampagne – und künftigen ranghöchsten Berater – Steve Bannon? Wer weiß. […]

Die neuen Medienmacher

Wie Konzerne Marketing als Journalismus verkaufen

von Lutz Frühbrodt (1/2017)

Vor ein paar Jahren noch war Dominik Wichmann Chefredakteur des Wochenmagazins „Stern“. Nun wird Wichmann Chefredakteur beim Mercedes-Stern. Der gelernte Journalist soll nämlich für den schwäbischen Autokonzern ein eigenes Medienhaus aufbauen. Manfred Bissinger wiederum hat sich schon vor längerer Zeit aus dem Journalismus verabschiedet. […]

Die große Trump-Show

von Daniel Leisegang (12/2016)

Einen solchen Wahlkampf haben die Vereinigten Staaten von Amerika noch nicht erlebt. Vor allem die verbalen Ausfälle des Immobilienmoguls Donald Trump sorgten tagtäglich für neue Schlagzeilen. […]

Bob Dylan: Ikone mit Preis

von Jens Hacke (11/2016)

Nein, Bob Dylan selbst hätte den Nobelpreis nicht unbedingt gebraucht. Sein ikonischer Status ist schon lange gesichert. Bemerkenswerterweise haben die Kollegen seinen Ausnahmestatus immer neidlos anerkannt. […]

Wie viel Öffentlichkeit verträgt das Recht?

Strafjustiz in Zeiten des Echtzeitjournalismus

von Heribert Prantl (11/2016)

Das Verhältnis von Justiz und Öffentlichkeit war von Beginn an heiß umkämpft – davon zeugen viele markante Stationen. An eine, besonders bezeichnende, möchte ich an dieser Stelle erinnern. Der 11. Deutsche Richtertag war eben erst eröffnet worden, als unter den mehr als tausend Richtern und Staatsanwälten in der Kasseler Stadthalle Unruhe entstand. […]

Das Ende der Gesellschaft

Digitaler Furor und das Erblühen der Verschwörungstheorien

von Sascha Lobo (10/2016)

Das Erste, was nach einem Titel wie diesem getan werden muss, ist, ihn zu dekonstruieren. Die Gesellschaft ist nämlich gar nicht zu Ende. Gewählt habe ich den Titel trotzdem, den Grund dafür möchte ich gern erklären. […]

Sexismus sells

Wie die Werbung unser Geschlechterbild normiert

von Almut Schnerring (9/2016)

„Fleischereifachverkäufer/in gesucht. Voll- oder Teilzeit.“ Als Illustration dient dieser Stellenausschreibung eine blonde Frau mit einer Keule, die sie am schmalen Ende gefasst und sich lässig über die Schulter geschwungen hat. Die andere Hand in die Hüfte gestemmt posiert sie so als tatkräftige Angestellte einer Metzgerei – im Bikini. […]

Immer einer Meinung

Wie Alphajournalisten die politische Debatte bestimmen

von Uwe Krüger (8/2016)

Das Verhältnis zwischen Journalisten und ihren Quellen ist eine Symbiose, bestimmt vom Tauschgeschäft „Information gegen Publizität“: Der Journalist bekommt Informationen und verschafft im Gegenzug seiner Quelle (oder deren Anliegen) Öffentlichkeit. […]

Medien ohne Selbstkritik?

von Markus Vollack (7/2016)

In der April-Ausgabe der »Blätter« schrieb der neue Chef des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Frank Überall, über die Bedrohung des traditionellen Journalisten durch die neuen Medien. Dem widerspricht entschieden der Blogger und Politikwissenschaftler Markus Vollack.  […]

Beständig kritisch – und offen

Norman Birnbaum zum 90. Geburtstag

von Bettina Gaus (7/2016)

Es gibt kaum jemanden, der so schonungslos – auch über eigene Irrtümer –, so klug, so distanziert, so resigniert politische Verhältnisse beschrieben hat und über eigene Enttäuschungen, die Enttäuschungen seiner ganzen Generation schreibt wie Norman Birnbaum, der große alte Vordenker der Linken in den USA. […]

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