Artikel zum Thema Neoliberalismus | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Neoliberalismus

Griechenland: Verordnete Verarmung

von Egbert Scheunemann (7/2017)

Während Angela Merkel nach außen – und im Wahlkampf – die Europäische Union zur Schicksalsfrage erklärt, nehmen im Innern der EU die Auseinandersetzungen wieder zu. Im Brennpunkt steht dabei erneut der Umgang mit Griechenland. Die Koalition um Ministerpräsident Alexis Tsipras stimmte am 19. […]

Europa am Abgrund: Zwölf Jahre Merkel

von Hauke Brunkhorst (7/2017)

Die Kanzlerin geht gegen die neoimperiale „America first“-Strategie Donald Trumps in die Offensive. Völlig zu Recht fordert sie die Emanzipation Europas von den Vereinigten Staaten: „Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei. […]

Der neue Businessfeminismus

von Christa Wichterich (7/2017)

Als sich Ende April im Vorfeld des G20-Gipfels 200 Frauen aus den Führungsetagen von Politik und Wirtschaft in Berlin zum W20-Gipfel trafen („W“ steht für Woman), verfolgten sie ein gemeinsames Ziel: die Rolle der Frauen in der Wirtschaft zu stärken. […]

Freihandelsabkommen: Kommunen unter Druck

von Utz Ingo Küpper (5/2017)

Lange Zeit bestimmten erfahrene und erfolgreiche Kommunalpolitiker ganz wesentlich die deutsche Politik. Besonders die linken Kräfte waren durch lokalpolitische Arbeit geprägt und regenerierten sich über Jahrzehnte hinweg personell aus dieser starken Quelle. […]

Der begrenzte Planet und die Globalisierung des einen Prozent

von Birgit Mahnkopf und Elmar Altvater (5/2017)

"Make America Great Again“ lautet die Parole Donald Trumps. Und sie geht notwendigerweise zu Lasten des globalen Rests. Denn auch der US-Präsident wird die Erde nicht größer machen können. […]

Who cares? Teil II

Die Ausbeutung der Sorgearbeit im neoliberalen Kapitalismus

von Nancy Fraser (5/2017)

Auf den Zusammenbruch des liberalen Wettbewerbskapitalismus folgte der staatlich regulierte Kapitalismus. […]

Der liberale Populismus und seine Feinde

von Bernd Stegemann (4/2017)

Wenige politische Begriffe sind so dehnbar wie der des Populismus. […]

Wie Donald Trump lernte, Russland zu lieben

Deals und Seilschaften aus den Zeiten der Schocktherapie

von James S. Henry (2/2017)

„Sag' mir, mit wem du gehst, und ich sag‘ dir, wer du bist“ – Cervantes […]

Für eine neue Linke oder: Das Ende des progressiven Neoliberalismus

von Nancy Fraser (2/2017)

Die Wahl Donald Trumps ist einer von vielen dramatischen Akten politischen Aufruhrs, die zusammengenommen einen Kollaps der neoliberalen Hegemonie anzeigen. […]

Der neue Hass auf das Establishment und die Sehnsucht nach dem Feind

von Zygmunt Bauman (2/2017)

Am 9. Januar starb im Alter von 91 Jahren der polnisch-britische Soziologe und Zeitdiagnostiker Zygmunt Bauman. In seinem letzten Text, den wir hier erstmalig in deutscher Sprache präsentieren, stellt er das Erstarken populistischer Führer in einen großen historischen Horizont. […]

Safranfarbene Schocktherapie

Wie der Hindunationalismus die indische Gesellschaft spaltet

von Thomas Stauber (2/2017)

Zum Jahreswechsel schwang sich der indische Premierminister Narendra Modi wieder einmal zu einer großen Ansprache an seine Landsleute auf. […]

Schäubles EU: Austerität und Autoritarismus

von Andreas Fisahn (3/2017)

In der Januar-Ausgabe der „Blätter“ plädierten Klaus Busch, Axel Troost, Gesine Schwan und Frank Bsirske für eine solidarische Europäische Union. Nach Ansicht von Andreas Fisahn greift dieser Ansatz jedoch zu kurz, weil er die grundlegende demokratische Frage außer Acht lässt. […]

Parallelwelt Lobbyismus

von Neelke Wagner (11/2016)

José Manuel Barroso fühlt sich diskriminiert. […]

Schicksalsfrage Anthropozän

Wie wir die Erde aufs Spiel setzen

von Eckart Kuhlwein, Kai Niebert und Michael Müller (10/2016)

Fin de Siècle, so hieß in Europa die von Frankreich ausgehende kulturelle Bewegung, die vom Ende des 19. […]

Das Abc der Wirtschaftsfloskeln

von Rudolf Hickel (10/2016)

Der Blick in die heutige Medienlandschaft ist oft frustrierend: Denn gerade in Bezug auf das Thema Wirtschaft ist nicht nur die Sachlage höchst komplex und manchmal schwer verständlich, die gängigen Sprachregelungen sind es auch. […]

Der Kampf um CETA oder: TTIP durch die Hintertür

von Michael R. Krätke (9/2016)

Für EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und SPD-Chef Sigmar Gabriel muss es schnell gehen, sie brauchen beide dringend einen vorzeigbaren Erfolg. Daher legen sie sich für das Handelsabkommen zwischen Kanada und der EU mächtig ins Zeug. CETA, der kleine böse Bruder von TTIP, soll so rasch wie möglich ratifiziert werden und in Kraft treten. […]

Kroatien: Neoliberaler Antikommunismus

von Krunoslav Stojakovic (9/2016)

Nur fünf Monate konnte sich die selbst ernannte „Vaterländische Koalition“ Kroatiens an der Regierung halten, dann scheiterte das Bündnis aus nationalkonservativer HDZ und dem neoliberalen Wahlbündnis MOST (Brücke) an massivem gesellschaftlichem Protest. Schon am 11. September hält Kroatien vorgezogene Neuwahlen ab. […]

Der deutsche Neoliberalismus und die Krise Europas

von Hans Kundnani (9/2016)

Wer die hegemoniale neoliberale Politik in Deutschland und Europa kritisiert, sucht die Verantwortung dafür oft in der angelsächsischen Welt. Albrecht von Lucke beispielsweise schreibt, der angelsächsische Neoliberalismus sei durch die von New Labour beeinflusste SPD unter Gerhard Schröder nach Deutschland importiert worden. […]

Tsipras ohne Zukunft?

Die griechische Krise und das Dilemma von Syriza

von Niels Kadritzke (9/2016)

Der Brexit stellt ganz Europa vor eine extreme Herausforderung, für Griechenland jedoch bedeutet er eine unmittelbare und existenzielle Gefahr. Darüber sind sich alle politischen Kräfte einig, die das Land in der EU und in der Eurozone halten wollen, also das ganze Parteienspektrum zwischen Syriza und der konservativen Nea Dimokratia. […]

Populismuskritik ohne Tiefgang

von Dieter Boris (8/2016)

In der April-Ausgabe der »Blätter« analysierte der Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller den »Aufstieg des Populismus« als eine Schattenseite der repräsentativen Demokratie. Doch seine Analyse hat entscheidende Schwachstellen, kritisiert der Soziologe und Lateinamerikawissenschaftler Dieter Boris. […]

Die rechten Verführer und ihre Wegbereiter

von Stephan Schulmeister (8/2016)

Mit dem Brexit haben die Briten Geschichte geschrieben. Wer diesen Tag jedoch für einen dauerhaft singulären hält, verharmlost das Ereignis. Das britische Beispiel könnte Schule machen, denn die wichtigsten Antriebe rechtspopulistischer Politik sind heute europaweit gleich. Sie basiert auf drei Arten von Gefühlen: Verbitterung, Wut und Angst vor der Zukunft. […]

Für ein soziales Europa - ohne den Euro

von Martin Höpner (8/2016)

Progressive Kräfte haben die wirtschaftliche Integration Europas stets unterstützt. Das geschah aber nicht aus Liebe zum Binnenmarkt, sondern in der Hoffnung, die ökonomische Integration werde die politische und die soziale Integration nach sich ziehen. Diese Hoffnung zieht sich bis heute durch die Europa-Rhetorik des Mitte-links-Spektrums. […]

Wie aus Linken Rechte werden, Teil I

Der vermeidbare Aufstieg des Front National

von Didier Eribon (8/2016)

In meiner Kindheit ist meine gesamte Familie „kommunistisch“ gewesen, und zwar in dem Sinn, dass die Bindung an die Kommunistische Partei als eine Art politisches Ordnungsprinzip den Horizont des Verhältnisses zur Politik überhaupt bestimmte. […]

Bioökonomie: Wie eine grüne Idee gekapert wird

von Christiane Grefe (8/2016)

Bioökonomie: Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, macht sie seit einigen Jahren Karriere, in den USA, in Europa und zunehmend weltweit. Wenn Politiker und Manager darüber reden, dann greifen sie regelmäßig tief ins Repertoire der politischen Superlative – und reden von der „Wirtschaftsform des 21. […]

Exzellente Entqualifizierung: Das neue akademische Prekariat

von Britta Ohm (8/2016)

Der Herr im Jobcenter – mein „Arbeitsvermittler“ – schüttelt mir freundlich-abwartend die Hand. Möglicherweise ist er etwas nervös angesichts meines Doktortitels, den er auch sofort pflichtschuldig ausspricht (woran mir überhaupt nichts liegt). […]

Ein britischer Weckruf - für Europa

von Steffen Vogel (8/2016)

Der Brexit war ein Weckruf, doch nicht alle haben ihn vernommen. Jean-Claude Juncker etwa erklärte kurz nach dem historischen 23. Juni, das umkämpfte Freihandelsabkommen mit Kanada könne ohne Zustimmung der nationalen Parlamente in Kraft treten. […]

Chinas Glanz und Grenzen

von Ho-fung Hung (7/2016)

China bleibt ein ökonomisches Kraftwerk, auch wenn sich sein Wachstum jüngst abgeschwächt hat. Seit Jahren strahlt die enorme Entwicklung des Landes in den globalen Süden aus. Nicht wenige Beobachter sehen in der Volksrepublik schon das Beispiel eines alternativen Modells, das auch in anderen Entwicklungsländern funktionieren könnte. […]

Großbritannien oder: Das Ende der Resignation

von David Graeber (6/2016)

Kann Hoffnungslosigkeit einfach langweilig werden? Es besteht tatsächlich Grund zur Annahme, dass in Großbritannien gerade eine solche Geisteshaltung aufkommt. Nennen wir sie: Pessimismusverdrossenheit. […]

Linker Ausbruch: Europas Dritter Weg

von Peter Wahl (5/2016)

Während die griechische Wirtschaftskrise auf die politische Agenda zurückgekehrt ist, ringen diverse Akteure um eine neue gesamteuropäische Strategie. […]

Nach dem Kapitalismus?!

von Paul Mason (5/2016)

Am 5. April 2015 hielt der britische Kapitalismuskritiker Paul Mason die dritte Democracy Lecture der »Blätter« – nach Thomas Piketty (siehe »Blätter«, 12/2014) und Naomi Klein (siehe »Blätter«, 5/2015). Wieder fanden weit über 1000 Besucher den Weg ins Berliner »Haus der Kulturen der Welt«. […]

Sommerabo

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