Thema Entwicklungspolitik

Deutsch-französischer Wettlauf um Afrika

Auf die Frage, was die „globalen Anfechtungen“ aus China, Russland und den USA mit Europa machen würden, antwortete Angela Merkel jüngst in einem Zeitungsinterview: „Sie fordern uns immer wieder ab, gemeinsame Positionen zu suchen. […] Unsere Afrikapolitik folgt inzwischen einer gemeinsamen Strategie, die vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wäre.

Tribut für China: Die neue eurasische Weltordnung

Erst die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem, dann die Ausrufung des Handelskrieges gegen China und – wenn auch mit Aufschub – gegen Europa und schließlich die Aufkündigung des Iran-Abkommens: Es vergeht kein Tag, an dem der US-Präsident Donald Trump die Welt – und vor allem den europäischen Teil des Westens – nicht mit seinen schei

Die falschen Verheißungen der E-Mobilität

Immer eindringlicher warnen Umweltverbände vor der massiven Luftverschmutzung in deutschen Städten: Vielerorts werden die Grenzwerte für Stickstoffdioxid erheblich überschritten – mit offenbar dramatischen gesundheitlichen Folgen: Einer aktuellen Hochrechnung zufolge sind im Jahr 2015 allein in der EU 11 400 Menschen wegen nicht eingehaltener Abgaswerte bei Dies

Auf Sand gebaut: Afrikas vergebene Boom-Jahre

Afrika steht derzeit im Fokus der bundesdeutschen Migrationspolitik. Der Kontinent stelle, unterstrich Kanzlerin Angela Merkel während ihres Afrikabesuchs im vergangenen Oktober, die größte Herausforderung für die Europäische Union dar. Vielerorts gebe es ein erhebliches Bevölkerungswachstum, zugleich fehle jedoch eine ausreichende wirtschaftliche Entwicklung.

Skandalon Kindersterblichkeit

Jedes Jahr sterben mehr als eine Million Kinder am Tag ihrer Geburt, eine weitere Million stirbt während ihres ersten Lebensjahres. Fast die Hälfte aller Todesfälle von Kindern ereignen sich in der neonatalen Phase (also in den ersten 28 Lebenstagen) – mit steigender Tendenz. Die große Mehrheit dieser Todesfälle kann vermieden werden.

Neustart oder Exodus: Afrika und die Flucht

Es ist ein ungewohntes Bild: Hunderttausende Portugiesen haben in den vergangenen Jahren ihr wirtschaftliches Heil in der früheren Kolonie Angola gesucht. Sie sehen für sich in Portugal keine Zukunft mehr, aber auch nicht in Europa. Kaum einer der portugiesischen Emigranten war von Hunger oder massivem sozialem Elend bedroht.

Die BRIC-Staaten: Weltkonjunktur am seidenen Faden

Das Jahr 2013 hat gute Chancen, in die Wirtschaftsgeschichte einzugehen. Erstmals seit Beginn der europäischen Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts übersteigt das Produktionsvolumen der sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländer wieder jenes der „Triade“, also Nordamerikas, Westeuropas und Japans.