Thema Asien
Übereinkommen über vorläufige Regelungen in Afghanistan bis zur Wiederherstellung dauerhafter staatlicher Institutionen vom 5. Dezember 2001 (Petersberg-Abkommen) (Auszüge)
Die Teilnehmer an den Gesprächen der Vereinten Nationen über Afghanistan, [...] sind wie folgt übereingekommen:*)
DIE INTERIMSVERWALTUNG
I. Allgemeine Bestimmungen
Afghanistan, die Bundesrepublik und die Vereinten Nationen. Vom Petersberg-Abkommen zur Entsendung deutscher Truppen nach Kabul.
Die "Bonner Vereinbarung" (auch Petersberg-Abkommen), die am 5. Dezember 2001 unter den Auspizien der Vereinten Nationen geschlossen wurde, fixiert vorläufige Regelungen für die Einsetzung einer Interimsregierung und den Wiederaufbau in Afghanistan.
Afghanistans Nachbarschaft
Zu einem Zeitpunkt, als fünf aus dem Zerfall der Sowjetunion hervorgegangene Staaten Zentralasiens den zehnten Jahrestag ihrer Unabhängigkeit begingen, geriet die Region durch die Entwicklungen seit dem 11. September schlagartig ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit. Schon zuvor war sie überwiegend im Zusammenhang mit "Geopolitik" wahrgenommen worden.
Pakistan nach Afghanistan
Die Spekulationen über den möglichen Zusammenbruch der politischen und rechtlichen Ordnung in Pakistan, die zwischen Ende September und Mitte Oktober 2001 hohe Wellen schlugen, haben sich als weit überzogen erwiesen, wenngleich sie nicht völlig gegenstandslos waren.
Afghanistan nach Petersberg
Die amtierende Regierung Afghanistans kam am 5. Dezember 2001 unter der Federführung der UN auf dem Petersberg bei Bonn zustande. Die Bundesregierung war nicht nur Gastgeber der vier afghanischen Delegationen und der zahlreichen internationalen Beobachter, sondern hatte auch als erste einen Sieben-Punkte-Plan zur Zukunft Afghanistans vorgelegt.
Terror in Xinjiang
Do ut des - ich gebe, damit du gibst das ist die Logik, die Chinas außenpolitischem Verhalten seit dem 11.
Japan im Bündnisfall
Am 8. September 1951 erhielt Ostasien durch den Friedensvertrag von San Francisco eine neue Ordnung, die über ein halbes Jahrhundert fortbestand. Kern dieser Ordnung ist der zusammen mit dem Friedensvertrag unterzeichnete japanisch-amerikanische Sicherheitspakt.
Die Talibanisierung Afghanistans
Das von der Weltöffentlichkeit lange Zeit vergessene und zu einem der Waisenkinder der Weltpolitik 1) degradierte Afghanistan ist durch die Anschläge vom 11. September in den Vereinigten Staaten zum herausragenden Thema der Medien geworden. Von der im Land seit der Machtübernahme der Modjahedin am 27.
Das Phänomen Koizumi
Japan erfreut sich zur Zeit einer höchst populären Regierung. Die Zustimmungsraten für die Koalition von Liberal-Demokratischer Partei (LDP), Neuer Komei Partei (Komei) und Neuer Konservativer Partei (NKP) pendelten im Sommer 2001 um 80%. 1) Zu verdanken ist dieses beispiellose Popularitätshoch den Charismatiker Junichiro Koizumi, der sich am 24.
Osttimor: Zwei Jahre danach
Osttimor... da war doch was? Vor knapp zwei Jahren schrieb ich in den "Blättern" (10/1999, S. 1192), wir würden "sehr genau zu prüfen haben", ob die Vereinten Nationen ihre soeben übernommene Verantwortung für diese Inselhälfte "so gestalte[n] werden, dass die Weiche auf Erfolg gestellt ist - oder auf Scheitern".
Indonesien: Alles bleibt anders
Der 23. Juli 2001 markiert einen Einschnitt in der kurzen Geschichte der indonesischen Demokratie, an diesem Tag stürzte die Volksversammlung Präsident Abdurahman Wahid nach nur 19 Monaten im Amt und wählte die Vizepräsidentin Megawati Sukamoputri zum neuen Staatsoberhaupt.
Regionalkonflikt unter Atommächten
Der Kosovo-Konflikt scheint im Sinne der "internationalen Staatengemeinschaft" vorläufig beigelegt zu sein. Um eine politische Lösung des Nahost-Konflikts wird nach wie vor gerungen; zwar gibt es gewaltsame Auseinandersetzungen, die nahezu täglich Opfer fordern, aber die Parteien reden wenigstens ab und an miteinander, wenn auch auf internationalen Druck hin.
Modernisierung unter Vorbehalt
Die Volksrepublik China erlebt seit dem Ende der 70er Jahre einen tiefgreifenden ökonomischen und sozialen Wandel, ohne daß sich entsprechende Veränderungen des politischen Systems feststellen lassen.
Reformland Japan?
Seit Junichiro Koizumis Wahl zum Vorsitzenden der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Premierminister scheint in der japanischen Politik nichts mehr so, wie es war. Die Medien feierten Koizumis Sieg als revolutionär. Seit Wochen beherrscht das Thema Reformen, mit dem er sich um den LDP-Vorsitz beworben hatte, die Schlagzeilen der wichtigsten Tageszeitungen.
Washington, Peking und das Spionageflugzeug
Sowohl in Washington wie in Peking haben wichtige politische Gruppierungen sich die Affäre um das am 1. April auf Hainan notgelandete US-Spionageflugzeug zunutze gemacht, um den eigenen Einfluß zu stärken.
Estradas Fall
Warum trägt Estrada immer ein Armband? Damit er seine linke Hand von der rechten unterscheiden kann. Die Witze über den philippinischen Präsidenten Joseph Ejercito Estrada bewegen sich meist auf ziemlich niedrigem Niveau, sie ähneln in gewisser Weise den Witzen über den frühen Helmut Kohl.
Unsicherheitsfaktor Afghanistan
Seit Sommer 1999 erlangten Sicherheitsprobleme Zentralasiens internationale Aufmerksamkeit.
Lockerungsübungen in Pjöngjang
Seit dem historischen Gipfel zwischen den beiden koreanischen Staatsführern Kim Dae-jung und Kim Jong-il sind nur wenige Monate vergangen und schon scheint kaum mehr etwas wie zuvor.
Demokratie-Containment
Am 28. Februar dieses Jahres ernannte der indonesische Präsident Abdurrahman Wahid den früheren amerikanischen Außenminister Henry Kissinger zu einem seiner Berater. Kissinger akzeptierte und erklärte, er tue dies "aus Freundschaft zum indonesischen Volk und aufgrund der Wichtigkeit, die ich der indonesischen Nation beimesse...
Wachablösung in Ost-Timor
Im Februar vollzog sich in Ost-Timor eine Wachablösung. Die internationale Schutztruppe INTERFET, die im Auftrag der UNO Frieden und Sicherheit in Ost-Timor wiederherstellen sollte, hat das militärische Kommando an die Weltorganisation übergeben.
Indonesische Selbstzerfleischung
Im Staatswappen Indonesiens wird der nationale Zusammenhalt mit Sanskrit-Worten beschworen: "Bhinekka tunggal ika - Einheit in der Vielfalt". Mit diesem Appell war den Holländern nach Jahrhunderten kolonialer Bevormundung die Unabhängigkeit der neuen, 17 000 Inseln einbeziehenden Republik abgetrotzt worden. Am 27.
Matschen und Pratschen
Ich verließ Berlin, als dort die sogenannte Berliner Republik begann, man hielt mich für verrückt. Was würde ich nicht alles verpassen an Großartigkeiten! Vier Monate später: Im chinesischen Coffeeshop auf meiner malaysischen Insel verbreitet sich Grinsen, wenn das Wort Deutschland fällt. Freundliches Grinsen, von Zwinkern begleitet.
Das deutsche Modell als Ausweg.
Nach dem Besuch von Bundeskanzler Gerhard Schröder in der Volksrepublik China im November 1999 steht es um das deutsch-chinesische Verhältnis offensichtlich zum Besten.