Krieg als Seinsgrund
1948 veröffentlichte der Pädagoge Erich Weniger in der Zeitschrift "Die Sammlung" seinen Vortrag "Die Erziehung im Zusammenbruch unserer Lebensordnungen".
1948 veröffentlichte der Pädagoge Erich Weniger in der Zeitschrift "Die Sammlung" seinen Vortrag "Die Erziehung im Zusammenbruch unserer Lebensordnungen".
Hohe Jugendarbeitslosigkeit gefährdet die ökonomisch-sozialen Grundlagen einer modernen Gesellschaft im besonderen Maße. Medienwirksam hatte Walter Riester, designierter Arbeitsminister, während des Bundestagswahlkampfes immer wieder darauf hingewiesen und Besserung in Aussicht gestellt, falls die SPD an die Regierung käme.
Die Signalwirkung, die das Tragen eines Kopftuches heute hat, habe den Auschlag gegeben, erläuterte die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan ihre Entscheidung, die Referendarin Fereshta Ludin nicht in den Schuldienst zu übernehmen.
Die Signalwirkung, die das Tragen eines Kopftuches heute hat, habe den Auschlag gegeben, erläuterte die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan ihre Entscheidung, die Referendarin Fereshta Ludin nicht in den Schuldienst zu übernehmen.
12,9% DVU-Stimmen in Sachsen-Anhalt. Eine der NSDAP abgeschaute Inszenierung der NPD-Jugend am 1. Mai 1998 in Leipzig. Die hilflose Rhetorik der politischen Klasse von "Protestwahl" und gegenseitiger Schuldzuschreibung im Konkurrenzritual.
Am 30. März stellte die Zukunftskommission der Friedrich-EbertStiftung (FES) nach zweieinhalbjähriger Arbeit auf einer Pressekonferenz in Bonn ihren Abschlußbericht vor. Er trägt den Titel "Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, sozialer Zusammenhalt, ökologische Nachhaltigkeit. Drei Ziele - ein Weg".
Sieht man sich die Debatte um die Krise der Universitäten - erstaunlicherweise oder bezeichnenderweise weit weniger um die Probleme der Fachhochschulen - an, so bleibt resümierend festzuhalten: Die Krisensymptomatik samt Ursachenunterstellung wird festgemacht an dem Verhalten und Sosein der Studierenden (leistungsunwillig und/oder -unfähig, bummelig, ansprüchlich), an d
Die Situation der Hochschulen in Deutschland hat Ende des letzten Jahres den Anstoß zur größten Protestbewegung von Studierenden seit mehr als einem Vierteljahrhundert gegeben. Externes Politikversagen wie interne Organisationsmängel wurden dabei gleichermaßen zum Thema. Im folgenden wird es um den speziellen Aspekt der F i n a n z a u s s t a t t u n g gehen.
Das folgende Positionspapier zur HRG-Novellierung ist Ergebnis eines Diskussionsprozesses, den der freie Zusammenschluß von studentInnenschaften (fzs), Dachverband von ASten, USten und StudentInnenräten, vor längerer Zeit initiiert hat.
Peter Brückner konnte die U n m ö g l i c h k e i t der Hochschulreform noch aus der gebrochenen, fast zerbrochenen Tradition des bürgerlich-demokratischen Ideals provozierend behaupten 1); sozialistische Gegenentwürfe endeten meistens bei den Fragen nach der demokratischen Kontrolle über die Verwertung von Ergebnissen, über die inneruniversitäre Partizi
"Alle Seiten haben sich bewegt", beruhigte der bayerische Kultusminister die Enttäuschten und Unzufriedenen bei der Vorstellung des Entwurfs zum neuen Hochschulrahmengesetz.
Der Ende August erzielte Kompromiß zwischen Bund und Ländern über die Reform des Hochschulrahmengesetzes (HRG) löste heftige Kontroversen aus.
Derzeit breitet sich unter Leuten, die sich qua Amt oder Selbsteinschätzung für berufen halten, etwas über die Zukunft dieses Landes zu sagen, eine Torschlußpanik aus, die der Furcht entspringt, irgendwie könnten wir selbige Zukunft versäumen: die Zukunft, die, so hört man, im Computer, in Multimedia und natürlich im Internet liege.
In keiner politischen Sonntagsrede wird derzeit versäumt, sowohl die Verantwortung für die junge Generation als auch den "Standortfaktor Qualifikation" zu beschwören. Die Realität auf dem Ausbildungsmarkt sieht anders aus.
Seit Herbst 1996 wird in AStA-Büros, Sitzungsräumen von Hochschulgremien und auf hochschulpolitischen Tagungen geheimnisvoll ein vom vielfachen Fotokopieren körnig gewordenes Dokument herumgereicht. Das 28 Seiten starke Papier mit dem Titel "Hochschulen für das 21.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist ein Zwitter. Sie ist einerseits die zentrale Selbstverwaltungsorganisation des deutschen Wissenschaftsbetriebs, andererseits ist sie ein offizielles Organ der staatlichen Forschungsförderung und der größte Drittmittelgeber für die universitäre Forschung.
Wenn ich lese, was heute unter dem Sammelbegriff "Vergangenheitsbewältigung" als DDR-Geschichtsdeutung angeboten wird, fällt es mir oft schwer, in diesem Puzzle die mir bekannte Vergangenheit zu erkennen.
Frankreich gilt manchen deutschen Bildungspolitikern als Vorbild in Sachen Elitenbildung. Daneben werden die Studentenunruhen als Teil einer sozialen Protestbewegung gesehen und in ihren Ausmaßen die demokratische Streitkultur bestaunt.
Die öffentliche Debatte um die Hochschulpolitik wird mehr und mehr zu einem leidigen, ungeliebten Thema, bei dem die Positionen inzwischen festgefahren zu sein scheinen - obgleich (oder weil) Studierende schon fast jährlich einen "Heißen Herbst" ankündigen und obgleich der auf den Wissenschaftsseiten der Zeitungen immer wieder verkündete "finanzielle Rui
In den 80er Jahren waren die Soziologie und die Sozialphilosophie im öffentlichen Bewußtsein abgemeldet.
Inflationär zitiert wird die "Politikverdrossenheit" - konkrete Vorschläge hingegen, wie Unlust in aktive Partizipation zu wenden sei, gibt es wenige. Ein beliebtes Rezept ist, politische Handlungsdefizite durch strukturelle Veränderungen im Regelwerk der politischen Repräsentation zu beheben.
Die Autorin dieses Artikels war fünf Jahre lang Frauenbeauftragtean der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. In dieser Zeit haben sich die institutionellen Rahmenbedingungen von Frauenpolitik deutlich verbessert. Auch inhaltlich hat sich in den letzten Jahren etwas bewegt.
Schon Anfang 1991 wurde von der Heinrich-Böll-Stiftung ein umfangreiches Reform-Gutachten publiziert, das noch von der letzten Bundestagsfraktion der Grünen bestellt worden war: "Entstaatlichung und Veröffentlichung. Die Hochschule als republikanischer Ort.
Im Oktober jährt sich zum 175. Male das Wartburgfest der deutschen Burschenschaften. Als herausragendes Ereignis in der deutschen Geschichte ist es heute in die Diskussionen über Traditionen und die politischen Leitbilder der vergrößerten Bundesrepublik Deutschland einbezogen.
Zu Beginn des Wintersemesters 1991/92 sorgte die Ankündigung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), den sog. "Öffnungsbeschluß" von 1977 nicht mehr mittragen zu wollen, für einiges Aufsehen. Damals vor 15 Jahren kamen die Regierungschefs von Bund und Ländern darin überein, die Hochschulen weiter im Prinzip für alle Studienberechtigten offenzuhalten.